„Shakespeare schreibt keine Literatur, sondern Sprache in Bewegung. Dabei unterscheidet er nicht zwischen Kunst für die Massen und Kunst für die Gebildeten“, meint David Bobee, der Leiter des Centre Dramatique National de Haute-Normandie. „Die Konkurrenz unter den Theatern im elisabethanischen Zeitalter war groß. Die Autoren und die Theatertruppen mussten hart kämpfen, um zu bestehen, erklärt der Regisseur Thomas Jolly. „Im Globe Theatre mit dem offenen Innenraum unter freiem Himmel mussten sich die Dramatiker und Autoren die verrücktesten Dinge einfallen lassen, damit das Publikum im Theater blieb. Jede Viertelstunde gab es in der Handlung eine neue, unerwartete Wendung. Dabei verdrehte man historische Fakten, um das Publikum mehr anzusprechen… TV-Serien (wie Game of Thrones) oder das Kino haben heute diese Form der populären Unterhaltung übernommen.“
Und nun folgen unsere 11 Empfehlungen: To be or not to be… Shakespeare