Fitzcarraldo
Am Ende des 19. Jahrhunderts beschließt ein exzentrischer Unternehmer mitten im Urwald eine Oper zu bauen, um dort den großen Caruso zu empfangen. Unter enormem Aufwand soll dann von Indios ein Boot über einen Berg gehievt werden. In einer Schlüsselszene stellt der von Klaus Kinski gespielte Fitzcarraldo das Grammofon an, um Caruso zu hören. Damit will er auch auf das Trommeln der ihm feindlich gesinnten Indios antworten. Nicht nur die Figur und ihr Hauptdarsteller agierten am Rande des Wahnsinns. Herzog, der 1982 in Cannes als Bester Regisseur ausgezeichnet wurde, meinte am Ende der Dreharbeiten nur: “Ich sollte keine Filme mehr drehen und ins Irrenhaus gehen.”
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