Der Crash von 1929 gilt als die erste Weltwirtschaftskrise, die unsere Welt erschütterte. Seitdem folgten die Ölkrise von 1973, die geplatzte Spekulationsblase der Dotcom-Unternehmen im Internet 2000 und die Finanzkrise um die Subprimes 2007. So gesehen befindet sich unsere Zivilisation im Zustand einer permanenten Krise. Zu den tragischen Konsequenzen für die Betroffenen, denen wir tagtäglich begegnen, kommen jedoch die Lügen, die Verachtung, ja sogar der Zynismus der Krisen-Profiteure hinzu, die das Gefühl von Ungerechtigkeit immer mehr verstärken. Die Lösung findet man vielleicht in der Fiktion, die sich schon immer in einem fruchtbaren Austausch mit der Wirtschaft befand. Und Künstler erhellen oft die Wirklichkeit, indem sie sich Intrigen mit den Helden und den Verlierern des Wirtschaftswachstums ausdenken.