Zuerst gab es die Inszenierung von La Traviata im Züricher Hauptbahnhof, die von ARTE 2008 koproduziert und ausgestrahlt wurde. Dann folgte La Bohème in einem Vorort von Bern. Und nun engagiert sich die Mailänder Scala am Flughafen in Malpensa. Diese Aufführungen außerhalb der ehrwürdigen Opernmauern sollen das Publikum überraschen, das die Klassiker anscheinend schon so gut kennt. Man will aber auch die sonst wenig attraktiven ungewöhnlichen Spielorte adeln. Alle an Bord.