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Europäische Operntage

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En partenariat avec Arte

Alle ab in die Oper! Die Europäischen Operntage feiern in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Man möchte der Oper wieder zu mehr Popularität verhelfen, über die sie ja mehr als drei Jahrhunderte verfügte. Aber dann folgte ein langsamer doch stetiger Abstieg, mit verursacht durch den Erfolg des Kinos und des Fernsehens. Zum Jubiläum haben sich nun 88 Opernhäuser aus 21 europäischen Ländern zusammengefunden. Allein in Frankreich sind es 26 Opernhäuser, die drei Tage lang ihre Pforten öffnen und dem Besucher ermöglichen, hinter die Kulissen zu schauen, sich Kostüme und Bauten anzusehen und auf der Bühne eine kleine Arie von sich zu geben.

Glyndebourne Festival

glyndebourne.com
21. Mai bis 28. August 2016 -
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Das reisende Klavier

lepianoambulant.com
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West Side Story

Bernstein-Leonard
1957 -
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Vanya 42. Straße

Malle-Louis
1994 -
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Orchestre en fête / Orchester feiern

orchestresenfete.com
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Das Phantom der Oper

Leroux-Gaston
1910 -
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Anton Voyls Fortgang (La disparition)

Pérec-Georges
1969 -
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In der Oper (A Night at the Opera)

Sam Wood, Marx Brothers
1935 -
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Die Zauberflöte

Bergman-Ingmar, Mozart-W.A
1974 -
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Don Giovanni

Losey-Joseph , Mozart-W.A
1979 -
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Fitzcarraldo

Werner Herzog
1982 -
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Glyndebourne Festival

glyndebourne.com - 21. Mai bis 28. August 2016 -

Gegründet wurde das Opernfestival Glyndebourne bereits 1934 und ist heute einfach Kult und Legende. Dabei ist das Prinzip so british. Alle Aufführungen finden in einem wunderschönen Theater statt, das von einem typischen englischen Park umgeben ist. Die Pausen sind so lang, dass man genug Zeit hat, sein Picknick einzunehmen. Und so werden die schönen Wiesen mit Tischdecken und Essenskörben gedeckt. Und natürlich ist da noch die Qualität der Aufführungen, die für sich steht. Große Opernhäuser übernehmen weltweit viele dieser Inszenierungen. Fast überflüssig zu erwähnen, dass auch das Publikum für seinen exquisiten Musikgeschmack bekannt ist.

Das reisende Klavier

lepianoambulant.com - -

Das Projekt ist denkbar einfach: Klassische Musik einmal anders erleben. Die Musiker des Projekts Das reisende Klavier stammen aus Lyon und versuchen, mit ihren Ideen und Auftritten in ganz Frankreich präsent zu sein. Sie transportieren das Klavier auf einem LKW und treten überall auf: In Theatern, Kinos, Cafés, Parks und Gärten oder einfach nur in Mehrzwecksälen. In ihren Aufführungen vermählen sie Musik mit Literatur, Chinesischem Schattenspiel und Video... Eine wahre Freude für Kenner und solche, die es werden wollen.

West Side Story

Bernstein-Leonard - 1957 -

Wenn es ein Genre gibt, das die Popularität der Oper weitergeführt hat, dann sicherlich das Musical. Ein Musterbeispiel ist West Side Story, das die klassische Romeo-und-Julia-Geschichte auf die New Yorker Straßen bringt. Der Klassiker am Broadway von Jerome Robbins wurde später auch verfilmt. Dieses Musical für die große Leinwand von Regisseur Robert Wise ist ein Meilenstein des Kinos.

Vanya 42. Straße

Malle-Louis - 1994 -

Zwischen 1991 und 1994 fand in einem seit Jahren geschlossenen, mythischen Theater in der New Yorker 42nd Street ein sehr atypisches Experiment statt. Regisseur Andre Gregory mag solche ungewöhnlichen Herangehensweisen und Dekonstruktionen von Klassikern wie hier Onkel Wanja von Anton Tschechow. Zusammen mit den Schauspielern, dem exzellenten Wallace Shawn und der damals sehr jungen und wunderbaren Julianne Moore, wird das Stück ohne Dekor in einem leerstehenden Theater gespielt. Nur wenige Freunde und Bekannte des Regisseurs dürfen den Proben beiwohnen. Unter ihnen ist der große Louis Malle, der dabei einen seiner unvergesslichen Filme drehte.

Orchestre en fête / Orchester feiern

orchestresenfete.com - -

Das Kulturereignis „Orchestre en fête / Orchester feiern“ wird von der französischen Orchestervereinigung „l’Association française des orchestres“ organisiert. Zehn Tage lang erlebt man Orchestermusiker in Bars, Bahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen und in Parks. Ihre Proben sind öffentlich, es werden viele Konzerte organisiert ebenso wie Musikfestspiele und Auftritte von Amateurorchestern. Die Organisatoren möchten einem breiteren Publikum die klassische Musik, diesen wunderbaren und harmonischen Mikrokosmos, näher bringen. Diese sinnlichen Erfahrungen sprechen nicht nur unser Gehör an, sondern auch unser Auge. Gänsehautfaktor garantiert.

Das Phantom der Oper

Leroux-Gaston - 1910 -

Das gleichnamige Musical von Andrew Lloyd Webber ist das wohl erfolgreichste Musical aller Zeiten. Es basiert auf dem Buch von Gaston Leroux und ist ebenso eine Geister- wie Liebesgeschichte, eine Mischung aus Faust und Die Schöne und das Biest. Und wenn dieser Schauerroman dann 1880 angesiedelt ist und in der Pariser Oper spielt, dann wird auch der legendäre Bau von Garnier zu einem wichtigen Protagonisten.

Anton Voyls Fortgang (La disparition)

Pérec-Georges - 1969 -

Dem Schriftsteller Georges Perec gelang 1969 eine kleine literarische Sensation. Er schrieb ein ganzes Buch ohne den Vokal „e“. Und auf Deutsch erschien 2001 unter dem Titel Anton Voyls Fortgang eine deutsche Übersetzung, die ebenfalls ohne den am häufigsten gebrauchten Vokal in der deutschen und französischen Sprache auskam. Bei aller Bravour wird oft der Einfluss der Oper in diesem Text vergessen. So ist ein Freund der Hauptfigur Anton Voyl ein Sänger, seine Frau Olga Sopranistin, und auch ein gewisser Rimski-Korsakov spielt eine Rolle...

In der Oper (A Night at the Opera)

Sam Wood, Marx Brothers - 1935 -

Drei langbärtige russische Piloten und der berühmte Satz von Groucho Marx: „Sind das nun drei Männer oder ein Mann mit drei Bärten?“ In dieser durchaus albernen Komödie um italienische Opernsänger, eine Schiffsreise und blinde Passagiere wird die Oper von Verdi Der Troubadour nie wirklich aufgeführt. Es geht dann auch mehr um Wortwitz und Gags wie eine Geige als Baseballschläger oder: Wie passen 14 Menschen in eine winzige Schiffskajüte? Für viele ist es der beste Film der Marx Brothers und amüsiert Opernfans und Opernhasser seit über 80 Jahren. Und auch die Rockgruppe Queen benannte ihr gleichnamiges Album nach diesem Klassiker.

Die Zauberflöte

Bergman-Ingmar, Mozart-W.A - 1974 -

Diese Verfilmung von Mozarts Oper erschien 1974 zum 50. Jubiläum des schwedischen Fernsehens. Gesungen wurde auf Schwedisch im Theater des Schlosses von Drottningholm. Aber Ingmar Bergman filmte nicht einfach nur eine Opernaufführung ab. Er benötigte zwei Jahre Vorbereitungszeit und neun Monate lange Dreharbeiten, um diesen Film zu machen. Dabei gelang ihm ein eher untypischer Bergman, ein Film voller Wärme, Poesie und Komik, der weniger die einzelnen Opernsänger feierte als vielmehr das Ensemble. Die ganze Magie der Oper bannte der schwedische Meister so auch auf den kleinen und großen Bildschirm.

Don Giovanni

Losey-Joseph , Mozart-W.A - 1979 -

Schon das Casting stellt einige renommierte Opernhäuser in den Schatten: Ruggero Raimondi als Don Giovanni, José van Dam als Leporello, Kiri Te Kanawa singt Donna Elvira, Teresa Berganza die Zerlina, Malcolm King verkörpert Masetto und Dirigent bei dieser Verfilmung war kein Geringerer als Lorin Maazel. Und Regisseur Joseph Losey dreht einen richtigen Film, durchbricht mit seiner Kamera die Distanz zwischen Interpreten und Publikum. Der Filmemacher erlaubte sich künstlerische Freiheiten: So spielt seine Verfilmung mit den großen Opernstars nicht mehr in Sevilla sondern im mythischen und märchenhaften Venedig. Ein ideales Setting für Mozarts Oper.

Fitzcarraldo

Werner Herzog - 1982 -

Werner Herzog ist ein Visionär und Filmverrückter, der seinen persönlichen Leidensgrenzen bei den Dreharbeiten zu Fitzcarraldo sehr nahe kam. Die Geschichte dreht sich um einen von Klaus Kinski beängstigend-intensiv verkörperten Opernnarren, der mitten im Urwald des Amazonas ein Opernhaus errichten möchte. Dafür geht er über Leichen und lässt ein ganzes Schiff über einen Berg ziehen. Die Dreharbeiten verliefen chaotisch, es gab auch Todesfälle. Nach Fitzcarraldo meinte Werner Herzog, eigentlich reif für das Irrenhaus zu sein. Aber Abenteurer und Außenseiter haben den deutschen Filmemacher, der regelmäßig Opern inszeniert, immer besonders angezogen.

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