Vive la Culture ! c'est 739 sélections et 8680 oeuvres choisies à la main.

Frank Gehry im Bois de Boulogne

la playlist

En partenariat avec Arte

Die aufgeblasenen Segel eines Schiffes im Meer…Mit diesem Foto wird die von Frank Gehry geschaffene Louis-Vuitton-Stiftung in den meisten Veröffentlichungen präsentiert. Aber wo befindet sich das Meer oder ein Mindestabstand, um das Schiff auf den Wellen zu sehen? Man muss dafür schon in die Höhen von Saint-Cloud, weil sich aus der unmittelbaren Nähe nur der Waldrand des Bois de Boulogne oder der Jardin d’acclimatation erkennen lassen. Das Nichtvorhandensein eines räumlichen Abstands zwingt jedoch den Spaziergänger, sich nur der Wucht des Bauwerkes auszusetzen. Woran erinnert eine Baustelle solchen Ausmaßes? Welche Baumaterialien hat das Genie Frank Gehry bei den Museen von Bilbao und Paris verwendet? Was ist die Rolle eines Mäzens heute? Ist die Louis-Vuitton-Stiftung der einzige Grund, um heute im Bois de Boulogne spazieren zu gehen? Hier sind einige Antworten…

Frank Gehry

Frédéric Migayrou
2014 - Centre Pompidou
En savoir plus

Sketches of Frank Gehry

Pollack,Sydney
2005 - Zweitausendeins Edition
En savoir plus

101 Things I Learned in Architecture School

Matthew Frederick
2007 - Hardcover MIT Press
En savoir plus

Die Brücke von Coca

Maylis de Kerangal
2012 - Suhrkamp
En savoir plus

Dicht am Paradies - Spaziergänge durch Pariser Parks und Gärten

Rainer Moritz , Andreas Licht
2014 - Knesebeck
En savoir plus

Qu’avez-vous fait de la libération sexuelle ?

Marcela Iacub
2002 - Flammarion
En savoir plus

1001 Great Gambling Tips

Sharpe,Graham
2009 - High Stakes
En savoir plus

Mäzene

-
En savoir plus

Der Prächtige: Lorenzo de' Medici und seine Zeit

Ingeborg Walter
2009 - C.H.Beck
En savoir plus

Der neue Charme der Bourgeoisie

Virginie Seghers
2007 - Autrement
En savoir plus

Die Louis-Vuitton-Stiftung von Frank Gehry

2014 -
En savoir plus

Frank Gehry : The houses

Mildred Friedman , Sylvia Lavin
2009 - Rizzoli
En savoir plus

Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Barbara Scholze
2009 - VDM
En savoir plus

Das Centre Pompidou

-
En savoir plus

Die Hermione: Eine Fregatte für die Freiheit

Yves Gaubert , Francis Latreille
2010 - Gallimard Loisirs
En savoir plus

Frank Gehry

Frédéric Migayrou - 2014 - Centre Pompidou

Frank Owen Gehry ist ein Bildhauer, der Gebäude konstruiert. Seine Bauwerke nehmen unvorstellbare Formen an, weil sie sich die Freiheit weicher Skulpturen nehmen, als seien sie aus Stoffen gebaut... Aber nichts ist schlaff, wenn es um die Ausführung geht. Frank Gehry baut echte Häuser mit harten Schalen. Wie gelingt ihm das? Lassen wir die Fachleute diese Fragen beantworten, denn selten hat ein Architekt uns so viele Träume und Poesie angeboten.... Eine Ausstellung im Pariser Centre Pompidou bis zum 5.1.2015

Sketches of Frank Gehry

Pollack,Sydney - 2005 - Zweitausendeins Edition

Sydney Pollack behauptet, nichts über den Dokumentarfilm oder die Architektur Frank Gehrys zu wissen, der sich im Film auch nicht als Profi über seine Arbeit äußern möchte. Die Freundschaft, die beide Männer verbindet, macht den Film so bewegend. Gehry redet von Kurven und Sydney Pollack filmt sie. Das Resultat ist faszinierend. Pollack skizziert das Porträt eines unkonventionellen Architekten. Gehry weiß jedoch immer, um die technischen Herausforderungen, denen er sich stellt.

101 Things I Learned in Architecture School

Matthew Frederick - 2007 - Hardcover MIT Press

Wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihre Ideen Ihrer Großmutter verständlich zu machen, dann beherrschen Sie nicht Ihr Fach.“ Das ist das Geheimnis Nr. 48, das Matthew Frederick in seinem Buch enthüllt. Der Architekt, der in den USA auch lehrt, sagt ferner in seinem Geheimnis Nr. 10: „Unsere Wahrnehmung des architektonischen Raumes hängt stark davon ab, was für einen Zugang wir zu diesem Raum finden.“ Das trifft auch auf das Gebäude der Louis-Vuitton-Stiftung zu: Wenn wir die Glaswände ohne jeglichen Abstand betrachten, sehen wir nicht das Schiff, das wir uns anhand der Fotos in den Zeitungen vorgestellt haben...

Die Brücke von Coca

Maylis de Kerangal - 2012 - Suhrkamp

Die Brücke von Coca ist kein Dokumentarfilm, der eine Geschichte in Bildern erzählt. In diesem Roman kann man die Atmosphäre auf einer gigantischen Baustelle nachvollziehen. Da sind die Chefs, die Betonmischer, die Kranführer, Kabelleger und andere Arbeiter. Auf der Baustelle finden Sabotage, Streikdrohungen oder Liebesintrigen statt. Den Schreibstil der Autorin Maylis de Kerangal kann man nur als physisch bezeichnen. Wir stecken als Leser mit unserem Körper in jeder Figur, in jedem Mann, in jeder Frau. Der Erzählrhythmus kann urplötzlich beschleunigen, auch wenn die Arbeiten auf der Baustelle nur langsam vorankommen. Diese Saga rund um eine Großbaustelle funktioniert wie ein reißender Strom...

Dicht am Paradies - Spaziergänge durch Pariser Parks und Gärten

Rainer Moritz , Andreas Licht - 2014 - Knesebeck

Paris bietet dem Spaziergänger nicht nur den einmaligen Bois de Boulogne, oder den Bois de Vincennes an, sondern auch 400 Parks und Gärten. Paris-Kenner Rainer Moritz, der ehemalige Cheflektor beim Reclam Verlag, hat zusammen mit dem Fotografen Andreas Licht in diesem Bildband seine ganz persönliche Auswahl aus 27 Gärten, Parks und Plätzen getroffen. Mit dabei sind die „Klassiker“ wie der Jardin des Tuileries oder der Jardin du Luxembourg, aber auch kleinere, abgelegene Grünanlagen oder neue Flanierorte wie der Parc de Bercy in der Nähe von Frank Gehrys Cinémathèque.

Qu’avez-vous fait de la libération sexuelle ?

Marcela Iacub - 2002 - Flammarion

Marcela Iacub ist in Deutschland vor allem durch ihre skandalöse Affäre mit Dominique Strauss-Kahn bekannt. Die Bücher der argentisch-französischen Schriftstellerin sind bisher in Deutschland noch nicht erschienen. In „ Qu’avez-vous fait de la libération sexuelle?“ (dt.: Was geschah mit der sexuellen Befeiung?) untersucht die Autorin die Prostitution im Bois de Boulogne. Sie stellt beunruhigende Fragen wie: Sind die Prostituierten frei? Ist Prostitution unmoralisch? Ist sexuelle Gewalt ein Angriff auf die sexuelle Freiheit? Marcela Iacub ist Juristin, Forscherin und Chronistin bei der Tageszeitung Libération. Ihr eigenwilliger Stil – diese Mischung aus Dialektik und außergewöhnlicher Komik – lädt dazu ein, seine Französischkenntnisse zu reaktivieren.

1001 Great Gambling Tips

Sharpe,Graham - 2009 - High Stakes

Aus dem englischsprachigen Bestseller „1001 Great Gambling Tips“ lassen sich auch für die Liebhaber von Pferderennen und Wetten interessante Schlüsse ziehen. Da trifft es sich gut, dass der Bois de Boulogne mit den Pferderennbahnen l'hippodrome d'Auteuil und l'hippodrome de Longchamp aufwarten kann. Beim Wetten auf Pferde ist man meist der Verlierer. Dabei überlassen echte Profis nichts dem Zufall. In diesem Buch findet der interessierte Leser Tipps und erfährt einiges über die Geheimnisse der Wettexperten...

Mäzene

- -

„Die neuen Philanthropen wünschen sich, dass ihr Vorgehen wirkungsvoll und werbewirksam ist...“, erklärt der ehemalige Präsident der BNP-Paribas-Stiftung François Debiesse. Die Philanthropie hat heute viele Formen des Mäzenatentums angenommen, u.a auch das Crowdfunding auf Internetplattformen wie ulule : http://de.ulule.com/. Mit der Louis-Vitton-Stiftung in Paris antwortet Bernard Arnault dem Palazzo Grassi und der Punta della Dogana von François Pinault in Venedig. In Frankfurt/ Main traten Banker oder Ärzte als Mäzene bei der Erweiterung des Städel Museums auf.

Der Prächtige: Lorenzo de' Medici und seine Zeit

Ingeborg Walter - 2009 - C.H.Beck

Das Mäzenatentum führt zurück in das Rom der Antike. Zunächst unterstützten Mäzene allgemein akzeptierte Kunst und Literatur. In der Folgezeit finanzierten vor allem reiche Industrielle Künstler oder Kulturprojekte. Lorenzo de Medici, genannt „Der Prächtige“ unterstützte Michelangelo und ist das beste Beispiel für einen Mäzen. Ingeborg Walter, die des „Dizionario biografico degli italiani“, der italienischen Nationalbiographie hat in ihrem Buch die schillernde Figur des „Prächtigen“ in einem hoch gelobten Buch verewigt.

Der neue Charme der Bourgeoisie

Virginie Seghers - 2007 - Autrement

In Frankreich hat Virginie Seghers 2007 ein Buch („Ce qui motive les entreprises mécènes : Philanthropie, investissement, responsabilité sociale ?“ über das moderne Mäzenatentum und seine Motivation geschrieben. Dabei legt sie einen Schwerpunkt auf große Firmen und stellt Fragen nach Stiftungen und deren Risikobereitschaft. In Deutschland erschien kürzlich im Manager Magazin ein großer Artikel über den deutschen Geldadel, der lieber in Kunst als in soziale Projekte investiert.

Die Louis-Vuitton-Stiftung von Frank Gehry

- 2014 -

Frank Gehry hat dieses kürzlich eröffnete – von der Bildhauerei inspirierte – Gebäude, das sich zwischen dem „Jardin d’acclimatation“ und dem Bois de Boulogne“ befindet, für die Louis-Vuitton-Stiftung entworfen. Zu den architektonischen Einflüssen gehören das Segelschiff Suzanne mit seinen nach außen gekehrten Segeln, die Glaskuppel des Grand Palais, die Kirche von Ronchamp von Le Corbusier und der laut Architekt Paul Chemetov „dekonstruierte Barock“ des von ihm entworfenen Finanzministeriums, das sich in der Nähe der Cinémathèque, einem weiteren Werk Gehrys, befindet.

Frank Gehry : The houses

Mildred Friedman , Sylvia Lavin - 2009 - Rizzoli

Frank Gehry hat viele Häuser entworfen, darunter auch sein eigenes in Santa Monica in Kalifornien, dass ihm als sein Labor dient. Seinen ersten Auftrag – das Haus Steeves - erhielt er 1958 in Bentwood ebenfalls in Kalifornien. Dieses Haus fiel damals noch relativ klassisch aus im Vergleich zum Haus Lewis in Ohio, wo die Fantasie von Frank Gehry keine Grenzen mehr zu kennen scheint. Er konstruiert Häuser, wenn er sie nicht wie ein Bildhauer erschafft...

Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Barbara Scholze - 2009 - VDM

Das Gebäude für die Louis-Vuitton-Stiftung ist nicht der erste Geniestreich Frank Gehrys. Davor gab es bereits das Guggenheim-Museum in Bilbao, dessen Silhouette man von allen Seiten bewundern kann. Die Mauern sind mit Titan beschichtet, und es war dieses Werk Gehrys, das Bernard Arnault dazu inspirierte, sich die Dienste von Gehry für seine Louis-Vuitton-Stiftung zu sichern. Einige Kritiker meinten zähneknirschend, das Gebäude in Bilbao würde die Werke der Künstler in den Schatten stellen. Das wäre ja „der Gipfel“.... im Hinblick auf den Glanz, den das Museum auch sonst verbreitet.

Das Centre Pompidou

- -

Als das Centre Pompidou 1977 in Paris auftaucht, zittert die Pariser Gesellschaft. Was soll eine Gasfabrik mitten im Herzen des historischen Paris? Der einstige Staatspräsident Pompidou war immer offen für die Moderne, und so setzt sich der Jurypräsident und Ingenieur Jean Prouvé durch. Renzo Piano und Richard Rogers eröffnen eine neue Ära in der Welt der Museen. Wenn es die Farben sind, die „Beaubourg“ ausmachen, so kommt die große technische Innovation von den Gerberetten: Drehlagern, die in jeder Etage an Säulen befestigt und von Kabeln nach unten gezogen werden, aber gleichzeitig Träger in die Höhe drücken, die riesige Böden stabilisieren. Genial!

Die Hermione: Eine Fregatte für die Freiheit

Yves Gaubert , Francis Latreille - 2010 - Gallimard Loisirs

a Fayette überquert 1780 den Atlantischen Ozean auf der Fregatte Hermione, um die Amerikaner im Kampf um ihre Unabhängigkeit zu unterstützen. Das 44 Meter lange Schiff gehört zu den „Sternstunden“ des französischen Schiffbaus und wurde ab 1977 in Rochefort von einer Gruppe von Enthusiasten rekonstruiert. Am 7.9.2014 fand der öffentliche Stapellauf statt. Seitdem unternahmen viele Besucher diese Zeitreise auf dem Schiff. Das Fotobuch von Francis Latreille, einem anerkannten Fotografen, berichtet von diesem einmaligen Abenteuer.

se connecter

Créer votre compte

Vous aurez la possibilité de créer votre médiathèque et sauvegarder les oeuvres de nos sélections
Voulez-vous vous inscrire à notre Newsletter hebdomadaire ?