Ferien sind nicht unbedingt so etwas wie ein Enzephalogramm, das nur lineare Spannungsschwankungen des Gehirns misst. So kann es sein Gutes haben, wenn man etwas Abstand zur Tagesaktualität gewinnt. Man erhält wieder die Kontrolle über sein Denken und denkt nach, abseits von pauschalisierenden Formeln und giftigen Schlagzeilen. Wendet man sich dann Europa und seinen Machern zu, reflektiert über die Folgen der Industriegesellschaft, die unsere täglichen Gewohnheiten so durcheinanderwirbeln, so ist das alles andere als Zeitverschwendung. Und es macht mehr Spaß als Sudoku.