In dem Dokumentarfilm L’Abécédaire (Claire Pernet, Pierre-André Boutang, 1988) spricht Gilles Deleuze unter dem Buchstaben C wie Culture von reichen und armen Perioden im kreativen Sinn: „Es gibt arme Perioden, das ist ganz normal. Dabei ist es nicht die Armut, die einen stört. Es ist die Unverschämtheit, die Frechheit derer, die die armen Perioden besetzen. Sie sind viel böser als die genialen Leute, die sich in den reichen Perioden erbosen.“ Barthes, Baudrillard, Foucault, Bourdieu, Derrida, Guattari… Da kann man nur träumen.