Rodin
Rodin ist ein Unmensch. Er verschlingt die Bildhauerei, die Ehrungen und Camille Claudel, seine Schülerin, seine Muse, seine Geliebte. R. M. Rilke verfällt um die Jahrhundertwende dem Charme des Bildhauers. Er akzeptiert die Bestellung einer Biographie des Bildhauers von einem deutschen Verleger und begibt sich nach Paris, um Rodin dort zu treffen. Die beiden Männer befreunden sich und zwar so eng, dass Rilke zwei Jahre nach Erscheinen seines Buchs zum Sekretär von Rodin wird. Es war übrigens die Frau des Schriftstellers, Clara Westhoff, auch sie Bildhauerin, die als Erste das Hotel Biron, den zukünftigen Wohnsitz des Bildhauers entdeckte, das vom Staat 1919 zum Auguste Rodin Museum umgewandelt wurde und in dem ein ganzer Raum dem Werk von Camille Claudel gewidmet ist. Eine tiefergehende, passionnierte Biographie des Autors von Briefe an einen jungen Dichter.
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