Robert le Diable
Robert Desnos starb als KZ-Häftling im Juni 1945 in Theresienstadt. Dieses Theaterstück versucht nicht mehr zu sein als es ist. Die Macher geben nicht vor, die Deportationen und den Nazismus zu theoretisieren, psychologisieren oder historisch zu analysieren. Hier wird die Lyrik von Desnos in einer Cabaretform verwendet. Zwei Paare singen diese total verrückten Gedichte von Robert Desnos mit viel Fantasie. Man will nur sagen: Die Fantasie wird überleben. In seiner Poesie spürt man, dass Robert Desnos wie eine Vorahnung eines tragischen Schicksals hatte. Aber das, was überlebt, sind die Lust am Leben, die Lebensfreude und die Fantasie. Eine wunderbare Inszenierung für alle Altersgruppen.
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