Schrille Gitarren, hektische Riffs und grölende Stimmen. Zu Beginn erinnern die Riot Grrrls einfach nur an eine feminine Version des Punk. Wenn letzterer aber eigentlich nur den Existentialismus und den Nihilismus hochleben lässt, ist der feministische Diskurs der Riot Ladies viel ätzender. Sie geißeln die Objektivierung des weiblichen Körpers und träumen von einer weiblichen Revolution. Sie wollen die Männer entthronen und ihnen den privilegierten Platz entreißen, den Männer innerhalb der internationalen Rockszene einnehmen.