Play Time
Beflügelt durch die Ideen des Bauhauses, berauscht sich die moderne Architektur an Wolkenkratzern und verglasten Oberflächen und dem Leben voller Automatismen, das damit einhergeht. Eine Zeitlang ist dieses Leben auszuhalten, wird dann jedoch unerträglich. Das eröffnet Jacques Tati jedoch unerschöpfliche, komische Möglichkeiten, die er bis auf den Millimeter genau in
Play Time zwischen 1964 und 1967 filmisch festhält. Heute wird das Werk gefeiert, das jedoch zu seiner Zeit gigantisch floppte. Schachmatt für Tati und seine Produktionsgesellschaft, die danach Pleite ging. Der Regisseur benötigt 10 Jahre, um sich von diesem Misserfolg zu erholen. Dazwischen dreht er
Trafic. Was soll er sonst machen ?
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