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Pedro Almodóvar

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Almodóvar ist Filmemacher und Kinoliebhaber, Produzent und Musikkenner, der die Komödie ebenso zu schätzen weiß wie das Melodrama. Zu Beginn seiner Karriere drehte er durchgeknallte Filme ganz im Stil der Kulturbewegung Movida Madrilena der 1970er und 80er Jahre. Kurz vor der Jahrtausendwende werden seine Filme dann formvollendeter und reifer. Sein Kino ist voller Anspielungen und Referenzen und funktioniert vielschichtig wie ein Blätterteig. Es macht immer wieder Freude, dieses Kino in all seiner Vielfältigkeit zu genießen…

Antologia

Chavela Vargas
2005 -
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Opening Night

Cassavetes-John
1978 -
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Frühstück bei Tiffany

Blake Edwards
1961 -
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Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Almodovar-Pedro
1988 -
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Interviews mit Andy Warhol

Andy Warhol
2006 -
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Almodóvar on Almodóvar

Almodovar-Pedro , Strauss-Frédéric
2007 -
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Die Haut, in der ich wohne

Pedro Almodovar
2011 -
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Die unglaubliche Geschichte des Mister C.

Jack Arnold
1957 -
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In Blinder Panik

Ruth Rendell
1986 -
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Fina Estampa Ao Vivo

Caetano Veloso
1994 -
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Sketches of Spain

Davis-Miles
1960 -
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Antologia

Chavela Vargas - 2005 -

Pedro Almodóvar ist ein Liebhaber exzentrischer Sängerinnen, und seine Filme liefern dafür zahlreiche Beispiele. Die Mexikanerin Chavela Vargas hat Almodóvar wohl am meisten geliebt. Er vergleicht sie gerne mit Edith Piaf. Die Vargas tritt dann auch leibhaftig in Mein blühendes Geheimnis auf und singt ein Lied in Live Flesh-Mit Haut und Haar. Und man darf auch nicht die Version ihres Hits Piensa en mi von Luz Casal aus High Heels vergessen. Wenn man das mutige, brennende und leidenschaftliche Schaffen dieser einmaligen Sängerin näher kennenlernen möchte, bietet sich diese CD-Kompilation besonders an.

Opening Night

Cassavetes-John - 1978 -

Dieses ebenso realistische wie überladene Melodrama von Cassavetes beschäftigt Almodovar schon lange. So zitiert er in der ersten Hälfte von Alles über meine Mutter eine Szene aus Opening Night ganz offen. In dieser verrückten Meditation rundum eine Schauspielerin, die mit dem Altern nicht klar kommt, spielt die großartige Gena Rowlands die Hauptrolle. Es war wohl offensichtlich, dass Opening Night einmal mit Almodovars Welt zusammen stoßen sollte, auch wenn das Universum der beiden Regisseure zunächst sehr unterschiedlich erscheint. Unsere Empfehlung: schauen Sie sich beide Filme nacheinander an, in der Reihenfolge ihrer Wahl. Sie teilen uns dann ihre Eindrücke mit!

Frühstück bei Tiffany

Blake Edwards - 1961 -

Pedro Almodóvar liebt Audrey Hepburn über alles. Da ist es nur logisch, dass er den Geniestreich Frühstück bei Tiffany von Blake Edwards besonders schätzt. Almodóvar mag an dem amerikanischen Komödienspezialisten auch dessen Sinn für das Burleske, den Glamour, das Triviale, kurz den Genremix. Als Almodóvar 1992 Jurymitglied in Cannes war, erzählte man sich, dass er viel Zeit mit Blake Edwards verbrachte, der eine neue Kopie von The Party mit im Gepäck hatte. Abgesehen davon bereitet es einfach ein diebisches Vergnügen, sich Audrey Hepburn alias Holly Gologhtly und ihre turbulente Romanze mit George Peppard erneut oder erstmalig anzuschauen. Und als Kirsche auf dem Kuchen gibt es dann einen Ohrenschmaus mit der Musik von Henry Mancini...

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Almodovar-Pedro - 1988 -

Mit dieser hysterisch überdrehten Komödie um Schauspielerinnen, treulose Liebhaber, Ex-Geliebte und jede Menge Diven gelang Almodóvar der internationale Durchbruch. Man spürt den Einfluss amerikanischer Komödien, aber der Spanier fügt seiner Version eine ganz andere Überdrehtheit und politische Unkorrektheit hinzu. Es ist bei weitem nicht einer dieser reiferen und vollendeteren Almodóvar-Filme der späten 90er Jahre, sondern eine Synthese seines wilderen, radikalen Frühwerks. Auch fast 30 Jahre später unterhält uns Pedro Almodóvar in seinen Filmen immer noch mit seiner freudigen Unbekümmertheit.

Interviews mit Andy Warhol

Andy Warhol - 2006 -

In der Blütezeit der Movida übte mit Sicherheit Andy Warhol den größten Einfluss auf Almodóvar aus. Beide Männer haben eine Schwäche für Transvestiten und Transgender, und der Spanier hat sich in seinem Werk als direkter Erbe der Popart bewiesen. In den 1980er Jahren trafen Warhol und Almodóvar mehrere Male aufeinander. In diesem Interviewband mit Meister Andy kann man bis zu den Quellen seiner Kunst hinabtauchen, die oft vorgab, auf der Oberfläche zu surfen, nur um ihre Tiefe besser zu verbergen.

Almodóvar on Almodóvar

Almodovar-Pedro , Strauss-Frédéric - 2007 -

Als der Filmkritiker Frédéric Strauss noch für der Fachzeitschrift Cahiers du cinéma schrieb, entwickelte er im Laufe der Jahre eine enge Beziehung zu Pedro Almodóvar. Wenn man mehr über die geheimen Abläufe im Denken des Filmemachers und über den Unterbau seiner Filme erfahren möchte, ist man mit diesem Buch bestens bedient. Denn hier handelt es sich weniger um klassische Interviews als um Gespräche unter Freunden und Kennern der filmischen Materie.

Die Haut, in der ich wohne

Pedro Almodovar - 2011 -

Der einzige Film Almodóvars, der sich völlig in eine fantastisch-utopische Welt begibt, ist eine Hommage an das Meisterwerk von Georges Franju Augen ohne Gesicht (dt. Kinotitel: Das Schreckenshaus des Dr. Rasanoff). Aber in seiner typischen Art eignet sich Almodóvar die Themen Franjus an, um sie ganz in seinem Sinne zu verändern. So wird Die Haut, in der ich wohne zu einer sehr persönlichen und aktuellen Reflexion über den sich (ver)ändernden Körper und sexuelle Zwiespältigkeit. Es ist vielleicht nicht der ideale Film, um das Werk Almodóvars zu entdecken... Es sei denn, Sie empfanden eine gewisse Zurückhaltung, sich in seine Welten zu begeben und mit diesem Film kippt Ihre Meinung dann endgültig...

Die unglaubliche Geschichte des Mister C.

Jack Arnold - 1957 -

Pedro Almodóvar arbeitet mit vielen direkten und indirekten Filmzitaten. So erwähnt er Johnny Guitar von Nicholas Ray, in Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs oder Dem Satan singt man keine Lieder (The Prowler) von Joseph Losey, in Kika. Aber Almodóvar zitiert auch den Science-Fiction-Film Die unglaubliche Geschichte des Mister C. als Inspiration für den Stummfilm, den man als Film im Film in Sprich mit ihr sieht. Regisseur Jack Arnold hatte Die unglaubliche Geschichte des Mister C. Ende der 50er Jahre mit einem kleinen Budget gedreht. Es geht um den Alptraum eines Mannes, der bis auf die Größe eines Streichholzes schrumpft, nachdem er mit seinem Boot in einen radioaktiven Nebel geraten ist. So ist dieser Klassiker des Science-Fiction-Films auch eine Meditation im Atomzeitalter. Schauen Sie selbst!

In Blinder Panik

Ruth Rendell - 1986 -

Dieser Thriller, der 1986 in England unter dem Titel Live Flesh erschien, wurde von Pedro Almodóvar 1997 unter dem Originaltitel Carne Trémula (dt. Verleihtitel Live Flesh-Mit Haut und Haar) adaptiert, obwohl er sich bereits Jahre vorher in Kika vom ersten Kapitel desselben Buches hatte inspirieren lassen. Die perversen Drehungen im Roman von Ruth Rendell weisen sie als eine Meisterin des typisch britischen Krimi Noir (ebenso wie PD James) aus. So stehen ihre Obsessionen für die düstere Seite Almodóvars. Liest man das Buch, bemerkt man die Begabung der Autorin für die grausame Erforschung der menschlichen Psyche.

Fina Estampa Ao Vivo

Caetano Veloso - 1994 -

Auf diesem fantastischen Live Album singt der Brasilianer Caetano Veloso nur spanische Lieder und erstmalig das berühmte Cucurrucucu Paloma, einen Klassiker des Latino Canción. Und für Sprich mit ihr bat Pedro Almodóvar seinen Freund, dieses Lied noch einmal aufzunehmen in einer traumhaft schönen Sequenz, in der sich der Sänger selber spielt. Dabei begleiten ihn die bewundernden Blicke von Almodóvars Musen Cecilia Roth und Marisa Peredes.

Sketches of Spain

Davis-Miles - 1960 -

Das von Miles Davis imaginierte Spanien seines vom großen Gil Evans arrangierten Albums Sketches of Spain hat Pedro Almodóvar besonders inspiriert. Gleich in zwei Filmen, in High Heels und Mein blühendes Geheimnis, übernimmt er Musikstücke aus diesem Meisterwerk des amerikanischen Trompeters. Auf diesem wunderbaren Album verschmilzt der Jazz mit den Einflüssen archaischer und mythischer spanischer Folk-Musik. Dieses Album ist ein Schlüsselwerk im großen Puzzle, das die Karriere von Miles Davis ausmacht. Man kann sich diese fünf Stücke immer wieder anhören und sich dabei die realen wie imaginierten Bilder des Cineasten vor Augen führen.

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