Unser täglich Brot
"Unser täglich Brot" provoziert allein schon, weil er sich an das Vaterunser anlehnt. Regisseur Nikolaus Geyrhalter ging es um die "Entfremdung im Bezug zur Entstehung von Nahrung". Die Bilder, meist klassische Totalen, wirken wie bewegte Fotografien. Man hört monotone Geräusche in hochindustrialisierten Fabriken, die Tiere töten, zerteilen, tischfertig machen. Menschen spielen bei der industriellen Tötung nur eine untergeordnete Rolle. Sie drücken auf Knöpfe, schneiden mit dem Messer hier und da mal etwas ab oder korrigieren den Schnitt der Maschinen. Der Regisseur verzichtet auf Interviews und einen Kommentar. Man bleibt auch so sprachlos.
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