In den Krimis von Agatha Christie geht es immer nur um das „whodunit“ also um die Entlarvung des Schuldigen. Im „roman noir (frz.)“ oder „hardboiled detective novel (engl.)“ dagegen werden seit Hammett und Chandler auch die Wurzeln des Bösen in einer Gesellschaft untersucht, die eben jene Verbrechen hervorbringt… Man wirft einen Blick auf gesellschaftlich „gefährliche Klassen“ gibt aber laut Dennis Lehane „diesen Typen“ eine Stimme : „die man zermalmt ohne sie zu sehen, die am Rand der Gesellschaft leben und dort im reichsten Land der Welt besonders der Gewalt ausgesetzt sind.“ So werden Schriftsteller wie James Lee Burke, Henning Mankell, Fred Vargas oder David Peace fast schon zu soziologisch engagierten Journalisten.