Die 1000 Augen des Dr. Mabuse
Alles wird bereits gesagt in diesem Film von Fritz Lang aus dem Jahr 1960. Die Handlung spielt in einem bereits von den Nazis im Krieg genutzten Luxushotel, wo man mit Überwachungskameras die Hotelgäste ausspioniert. Der Drahtzieher dort ist niemand anderes als der berüchtigte Doktor Mabuse, das böse Genie der beiden Mabuse-Filme von Fritz Lang, die er 1923 und 1932 drehte. In einem riesigen Raum voller Monitore überwacht Mabuse seine Opfer, und dieser Ort erinnert fatal an die Überwachungstechnik, die man heute in jedem Supermarkt, Bahnhof oder Shopping Mall einsetzt. Nur bei Fritz Lang sieht es einfach noch besser aus. Einige Jahre später drehte Jean-Luc Godard mit „Alphaville“ das Porträt einer kalten und technokratischen Gesellschaft. Dort soll die Überwachung und rationelle Auswertung von Daten die Menschen vor unnützen Gefühlen bewahren. So will man der Allgemeinheit das Glück garantieren.
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