Die Blumen des Bösen
Auguste Rodin, 1840 geboren, begegnet Charles Baudelaire nie, der fast zwanzig Jahre älter ist als er (1821), aber das Werk des Poeten hat einen großen Einfluss auf seine Arbeit, insbesondere das
Tor zur Hölle, dessen Thema, der Widerspruch zwischen Gutem und Bösen, direkt aus dem Werk von Dante schöpft, aber auch
Die Blumen des Bösen. Rodin illustriert übrigens eine Originalausgabe von 1857, die ihm ein Sammler anvertraut. Man wendet sich ebenfalls an ihn, um eine Statue zu Ehren des Poeten zu realisieren, von dem er wegen mangelnder Subventionen nur die Büste herstellte. Indirekt ist dies ebenfalls der Sensibilitätswechsel zur Jahrhundertwende, der Übergang zur „modernen Seele“, die der Poet und der Bildhauer, jeder in seiner Kunst, illustrieren.
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