Die Konsumgesellschaft
Théo Van Gogh hatte die größten Schwierigkeiten, die Bilder seines Bruders Vincent zu verkaufen. Seither haben sich die Dinge geändert: Neben dem Kunstmarkt hat sich ein Markt der Nebenprodukte entwickelt, der einfacher an den Mann zu bringen ist als die Kunstwerke. Welches sind die treibenden Kräfte des Konsums? In seinem berühmten Essay, in welchem es um Drugstores, Antiquitätenhändler, Kühlschränke und die Unmöglichkeit seine Zeit zu verlieren geht, entwickelt Jean Baudrillard eine Konsumtheorie. Wenn es nicht mehr möglich ist, seine Zeit zu verlieren, was kann man dann mit einem Kunstwerk gewinnen?
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