Edgar Allen Poe veröffentlicht 1841 den ersten wirklichen Krimi, „Der Doppelmord in der Rue Morgue“. Dabei inspirieren ihn die Memoiren des Polizisten Vidocq, die 1828 in Frankreich erschienen sind. In Frankreich entdeckt man die Krimiserien durch Schriftsteller wie Émile Gaboriau, der wiederum Conan Doyle inspirierte, Paul Féval oder Eugène Sue. In Die Geheimnisse von Paris, der zwischen 1842 und 1843 als Fortsetzungsroman im „Journal des Débats“ veröffentlicht wurde, dreht sich alles um einen geheimnisvollen deutschen Herzog, der in den übelsten Gegenden der Pariser Unterwelt für Gerechtigkeit kämpft. Von nun an haftete dem Kriminalroman das Etikett der Sozialromantik an.