Jazz Divas

en collaboration avec Arte

Seit den Anfängen des Jazz stehen die Sängerinnen oft und oft zurecht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Und auch wenn viel Zeit verstrichen ist, seit Bessie Smith oder Ma Rainey in schummrigen Kaschemmen den Blues sangen, so geben auch im Jahr 2015 die Diven des Genres den Takt an. Zum Geburtstag von Billie Holiday, die am 7. April 100 Jahre alt geworden wäre, werfen wir einen Blick auf die Sängerinnen der Welt des Jazz.

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En Numérique - En Physique

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En Numérique - En Physique
  • Glad Rag Doll

    Diana Krall - 2012
    Eine bluesige, rauchige und verführerische Stimme und die Einsamkeit und Leere der Nacht, vereint im atemberaubenden Körper einer Blondine. Ein Echo der Nacht, mitten am Tag. "Martyn Waites, der junge englische Autor von Born under Punches (in Frankreich bei Rivages/Thriller als "Né sous les coups" erschienen) fand diese Worte, um die schöne Sängerin zu beschreiben. Hinter dem Hochglanzimage brennen die Feuer einer reichen, kraftvollen Stimme, die mühelos scheinbar jedes Genre meistert, wie auf dieser Disk aus dem Jahr 2012, die alten Lieder der Zwanziger und Dreißiger, begleitet von T-Bone Burnett und dem Gitarristen Marc Ribot.
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  • The Absence

    Melody Gardot - 2012
    Schon mit ihrem ersten Album aus dem Jahr 2005 (Some Lessons: The Bedroom Sessions) legte die Blondine die Richtung fest, ein grenzübergreifender Jazz. Melody Gardot entführt den Jazz an fremde Gestade, ohne ihn jemals zu verraten. Auf dieser Disk aus dem Jahr 2012 verleiht sie ihm einen Hauch des Bossa aus Brasilien oder die Tristesse eines Fado, ohne dabei den Swing aus den Augen zu verlieren, der stets all ihren Liedern ihre Seele verleiht. Gardot trifft stets den richtigen Ton, die richtige Mischung.
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  • The Blue Room

    Madeleine Peyroux - 2013
    Die grade in den Kreis der Vierzigjährigen eingetretene Sängerin wurde in Athens, Georgia geboren und lebte lange Zeit in Paris, was sie stark beeinflusste. Sie ist die Stellvertreterin einer ganzen Generation von Sängerinnen, deren Werke nach einer aufregenden Periode des Wachsens zur Reife gekommen sind. Sie verbindet eher klassische Einflüsse wie Billie Holiday, an deren Stimme sie erinnert, aber auch Ella Fitzgerald und Bessie Smith, mit soliden Einflüssem aus Pop und Countrymusik. So meint man manchmal den Geist von Patsy Cline in ihren Liedern zu hören. Madeleine Peyroux tritt stets selbstbewusst auf, und das steht ihr außerordentlich gut.
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  • Once Upon a Summertime

    Blossom Dearie - 1958
    Kurz vor ihrem Tod im Jahr 2009 bat diese große Sängerin des Be Bop mit einem Augenzwinkern: "Sagt meiner Mutter nicht, dass ich in einem Jazzclub singe, sie glaubt ich wäre noch im Gefängnis." Fernab der kraftvollen Stimmorkane der großen schwarzen Sängerinnen vertrat Blossom Dearie in den 50er und 60er Jahren, sowie in späteren Jahren durch die Verwendung ihrer Lieder als Filmmusik, die jugendlichen Stimmen, sehr hoch und mit der Eleganz und Frische eines leichteren Jazz.
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  • Nina Simone : The Biography

    David Brun-Lambert - 2005
    Sie wollte eigentlich klassische Pianistin werden. Aber als Schwarze standen ihr damals nur die Türen des Jazz offen. Nina Simone, ihr Name ist eine Hommage an Simone Signoret, verlieh mit ihrer Stimme ihrem schmerzerfüllten Leben, ihren tristen Stimmungen und ihrer Wut Ausdruck. Sie engagierte sich aktiv an der Seite von Malcolm X und Stokely Carmichael und führte ein bewegtes, oft enttäuschtes Liebesleben. Bis zu ihrem letzten Atemzug im Jahr 2003 war sie der Beweis dafür, dass die schönsten Lieder (leider) aus der Verzweiflung geboren werden.
  • Billie Holiday

    Julia Blackburn - 2014
    "Man kann sich bis zum Busen in weißen Satin hüllen und Gardenien in die Haare stecken, wenn man bis zum Horizont nichts als Zuckerrohr sieht, ist es so, als würde man immer noch auf einer Plantage arbeiten. Das harte Leben der mythischen Jazzsängerin, erzählt mit den Worten der Menschen aus ihrem unmittelbaren Umfeld (Freunde, Liebhaber, Musiker...), in einem Buch, das auch von einer unglaublichen Zeit aus der Geschichte des Jazz berichtet.
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  • Straight Ahead

    Abbey Lincoln - 1961
    Abbey Lincoln sang 1961, begleitet von großen Namen wie Mal Waldron, Coleman Hawkins, Booker Little, Eric Dolphy u.a., den Blues und schrie den Jazz, mit einer Dringlichkeit, die an Reden von Malcolm X erinnert und keinen Platz lässt für stimmliche Kapriolen. Mit dabei war auch ihr Lebensgefährte, der Schlagzeuger Max Roach, auf dessen Album aus dem Vorjahr, "We Insist!", sie ebenfalls zu hören ist.
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    Localiser

    Mack The Knife ; Ella in Berlin

    Ella Fitzgerald - Video - 1960
    „Die First Lady des Swing“ hat ihren festen Platz im Pantheon der großen Sängerinnen und alle berühmten Stars des Jazz, von Duke Ellington über Frank Sinatra bis hin zu Louis Armstrong kreuzten ihren Weg. Mit letzterem nahm sie drei Platten auf, darunter das legendäre Album Ella & Louis. Ihre Improvisation zur Moritat von Mackie Messer auf einer Bühne in Berlin, als sie einmal den Text vergessen hatte, ist bis heute legendär.
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    All the way

    Jimmy Scott - 1992
    Ein tragisches Schicksal und zerstörte Karrieren waren nicht allein den Frauen vorbehalten. Jimmy Scott ist hierfür ein gutes Beispiel. Mit 13 Jahren lässt ihn sein Vater nach dem Tod der Mutter allein und eine seltene Krankheit führt dazu, dass seine Stimme wie die einer Frau klingt. Nach einem viel versprechenden Debüt im Jazz blockiert ein Produzent seine Karriere beinah 40 Jahre lang und Jimmy Scott hält sich mit Nebenjobs über Wasser. Erst Anfang der 90er Jahre tritt er wieder ins Rampenlicht und beginnt eine zweite, diesmal erfolgreiche Karriere. "Er hat die Stimme eines Engels und kann ihnen das Herz brechen.", sagte Lou Reed über den Sänger.
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  • New York, New York

    Martin Scorsese - 1977
    Martin Scorsese ist ein großer Rockfan und war einer der Verantwortlichen für den Schnitt des "Woodstock!" Films. Er ist möglicherweise der Regisseur, dem es am besten gelingt, die Musik zu einem Teil seiner Filme werden zu lassen. So ist es wenig überraschend, dass er sich an diese komplizierte Liebesgeschichte heran wagte, die Geschichte eines Saxophonisten, Leiter eines Jazzorchesters, (DeNiro) und einer Sängerin (Liza Minelli). Der Film spielt in der Nachkriegszeit und führt uns durch die Geschichte des Jazz, von den Big Bands zum Be Bop.
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    Robert Guédiguian
    Jazz Divas
  • Foreign Affairs

    Tom Waits - Audio - 1977
    Jemand hat mal gesagt: "Man wird nicht mit einer Stimme wie der von Tom Waits geboren, man erwirbt sie sich durch das Leben." In seinen Anfängen stand die Karriere des Tom Waits unter dem Einfluss der Schriftsteller der Beat Generation, aber auch unter dem der großen Sänger des Blues und Jazz, wie Howling Wolf und Louis Armstrong. Und auch die Sängerinnen beeinflussten in wesentlich. Der Beweis ist das Duett mit Bette Midler, einer Sängerin mit großartiger Stimme, man denkt hier direkt an Ella Fitzgerald und Louis Armstrong.
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  • Avec mon meilleur souvenir

    Françoise Sagan - 1984
    "Eine wahre Femme Fatale, deren Leben von Anfang an von der Fatalität des Schicksals geprägt war." Françoise Sagan verbrachte auf einer Reise nach New York im Jahr 1956 ihre Nächte in einem rauchgeschwängerten Club, in dem Billie Holiday auftrat und die beiden wurden Freundinnen. Als sie sich zwei Jahre später in Paris wieder trafen, war die Sängerin abgemagert und gealtert, wenige Monate später sollte sie sterben. Später schrieb Françoise Sagan in dieser kleinen Sammlung von Erinnerungen diesen anrührenden und berührenden Text über die große Dame des Jazz, sie spricht hier übrigens auch über Sartre, Noureev und Tennessee Williams.
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  • Lioness : Hidden Treasures

    Amy Winehouse - 2011
    Ein tragisches Schicksal, geprägt von allen möglichen Exzessen. Ein kometenhafter Aufstieg und ein jähes Ende mit gerade mal 28 Jahren im Juli 2011. Eine Stimme, die oft mit Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald oder Dinah Washington verglichen wurde. Eine Mischung aus Soul, Blues und einer großen Dosis Swing und ein außergewöhnliches Duett mit Tony Bennett... Amy Winehouse ist wohl, am Anfang dieses Jahrhunderts, das jüngste Beispiel des Mythos der Jazz-Sängerin, die unter einem dunklen Stern geboren wurde.
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  • Black Coffee

    Peggy Lee - 1953
    Peggy Lee wirkt wie die perfekte amerikanische Frau, wie sie von den Medien in den 50er Jahre dargestellt wurde, dahinter steckt jedoch eine große Jazzsängerin, die von Ella Fitzgerald, Duke Ellington (« Wenn ich der Duke bin, ist sie die Königin.“), Benny Goodman und auch Louis Armstrong verehrt wurde. Sie ist darüber hinaus auch Komponistin und feierte ihren größten Erfolg mit dem Lied zum Film „Susie und Strolch“ von Walt Disney. Bis kurz vor ihrem Tod mit 81 Jahren trat sie noch auf und sang im Rollstuhl sitzend.
  • Chico & Rita

    Fernando Trueba - 2011
    Die turbulente Liebesgeschichte einer Sängerin und eines Jazzpianisten, auf Kuba am Ende der 40er Jahre und im nächtlichen New York der 50er. Blitzende Cadillacs, Anzüge mit wattierten Schultern und eng zulaufenden Hosen, prächtige Tanzabende, Latinomode und Legenden des Jazz, wie Dizzy Gillespie oder Thelonious Monk, dieser Animationsfilm folgt dem Rhythmus der Musik und erzählt vom goldenen Zeitalter des Jazz und seinen Diven.
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Glad Rag Doll
Diana Krall

The Absence
Melody Gardot

The Blue Room
Madeleine Peyroux

Once Upon a Summertime
Blossom Dearie

Nina Simone : The Biography
David Brun-Lambert

Billie Holiday
Julia Blackburn

Straight Ahead
Abbey Lincoln

Mack The Knife ; Ella in Berlin
Ella Fitzgerald

All the way
Jimmy Scott

New York, New York
Martin Scorsese

Foreign Affairs
Tom Waits

Avec mon meilleur souvenir
Françoise Sagan

Lioness : Hidden Treasures
Amy Winehouse

Black Coffee
Peggy Lee

Chico & Rita
Fernando Trueba

Dans cette sélection

  • Diana Krall | Glad Rag Doll
  • Melody Gardot | The Absence
  • Madeleine Peyroux | The Blue Room
  • Blossom Dearie | Once Upon a Summertime
  • David Brun-Lambert | Nina Simone : The Biography
  • Julia Blackburn | Billie Holiday
  • Abbey Lincoln | Straight Ahead
  • Ella Fitzgerald | Mack The Knife ; Ella in Berlin
  • Jimmy Scott | All the way
  • Martin Scorsese | New York, New York
  • Tom Waits | Foreign Affairs
  • Françoise Sagan | Avec mon meilleur souvenir
  • Amy Winehouse | Lioness : Hidden Treasures
  • Peggy Lee | Black Coffee
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