Zuviel Sex tötet den Sex. Alle, die sich in ihrer Sexualität Abhilfe von emotionaler Schwäche versprechen, täuschen sich und bezahlen dafür den Preis. Dann wird die Lust zu einer Droge und einer Chimäre, die einen von der harten und unerträglichen Realität abkoppelt. Der Sextrieb nimmt einen gefangen und wird nur noch ein Konsumprodukt, das Menschen vergiftet, verfremdet und zum Spiegelbild einer zynischen und obszönen Gesellschaft mutiert, in der die Einsamkeit unabwendbar ist.