Die Welt der Spionage begünstigt Doppelgänger – in erster Linie auch Schriftsteller und ihr erzählerisches doppeltes Ich. Die Miniserie „Mein Name ist Fleming, Ian Fleming“ zeigt, wie der Autor seine Biografie für die Kunstfigur James Bond nutzte. Philip Roth denkt sich in „Operation Shylock“ einen beunruhigenden Doppelgänger aus. Etwas entspannter kann der französische ‚Bond‘ in „OSS 117“ zu Werke gehen. Neue Identitäten gehören bei ihm zum Job.