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ESPION, SPY, SPION, ШПИОН…

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Der neue Bond „Spectre“ kommt in diesen Tagen weltweit in die Kinos. Da ist es doch wieder einmal an der Zeit, sich ausführlicher mit diesem Bond zu befassen, in dem einige nur noch einen „ frauenfeindlichen, sexy Dinosaurier aus dem Kalten Krieg “ sehen. Überall auf der Welt flammen neue Konflikte auf. Sollte man Bond daher in Rente oder auf den Schrotthaufen der Filmgeschichte schicken? Oder brauchen wir 007 beim Kampf gegen das neue Böse noch? Zeit genug, sich in die taumelnden Spionagewelten zu begeben oder ihre filmischen, musikalischen und literarischen Darstellungen.

OSS 117 Der Spion, der sich liebte

Michel Hazanavicius
2009 -
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Liebesgrüße aus Brüssel

Jonathan Coe
2014 -
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Music to Spy by

David Whitaker
1966 -
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Mein Name ist Fleming, Ian Fleming

John Brownlow , Don Mc Pherson
2014 -
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Opération Shylock – Ein Bekenntnis

Philip Roth
1997 -
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Dame, König, As, Spion

John Le Carré
1974 -
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Citizenfour

Poitras-Laura
2014 -
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Der Krieg im Dunkeln

Uwe Ulfkotte
2006 -
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Ipcress – Streng geheim

Sidney J. Furie
1965 -
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Das James Bond Archiv

Duncan-Paul
2012 -
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Der Brief an den Kreml

John Huston
1970 -
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OSS 117 Der Spion, der sich liebte

Michel Hazanavicius - 2009 -

Schon lange vor seinem Oscar mit „The Artist“ spielte Frankreichs Star Jean Dujardin in „OSS 117“ einen Charmeur, der durch seine virile Ausstrahlung auf Frauen wirkt, aber eigentlich viel besser mit Männern kann. Der Top Spion Hubert Bonnisseur de la Batte ist selbstgefällig, latent rassistisch und frauenfeindlich, aber entlarvt sich in seinen dümmsten Sprüchen als großer, naiver Junge, der es eigentlich nicht so meint. Für die deutsche Synchronfassung konnte der Komiker Oliver Kalkhofe gewonnen werden.

Liebesgrüße aus Brüssel

Jonathan Coe - 2014 -

Der zehnte Roman von Jonathan Coe, geschrieben 2013, führt zurück in die Zeit der Weltausstellung in Brüssel 1958. Der Kalte Krieg ist in vollem Gange. In den Länderpavillons sitzen mehr oder weniger gut getarnte Spione. Und der Leser verfolgt amüsiert die amourösen Verstrickungen des britischen Agenten Thomas Foley. Der gut geschriebene Roman bewegt sich hart am Rande einer Parodie und erinnert eher an die Abenteuer von Tim und Struppi als an die Klassiker von John Le Carré.

Music to Spy by

David Whitaker - 1966 -

Der Musiker und Arrangeur David Whitaker stand immer im Schatten des großen John Barry. Dabei hat er 1966 einen großartigen Soundtrack zu einem Spionagefilm herausgebracht, nur mit dem Schönheitsfehler, dass es den Film als solchen gar nicht gibt. Und so liegt es an Ihnen, geneigte Zuhörer, sich die fehlenden Bilder als Kopfkino zu erschaffen. Die Musik erinnert dabei durchaus an die Soundtracks von John Barry aus den 1960er Jahren. Diese LP ist vergriffen und nur schwer zu bekommen. Einige Ausschnitte findet man jedoch auch in der Kompilation „The David Whitaker Sogbook“, das Bertrand Burgalat zusammengestellt hat.

Mein Name ist Fleming, Ian Fleming

John Brownlow , Don Mc Pherson - 2014 -

Dominic Cooper spielt den Bondautor Ian Fleming (1908-1964) in dieser britischen Miniserie und lässt dessen bewegtes Leben noch einmal unterhaltsam Revue passieren. So stellt sich der Lebemann und Dandy Ian Fleming 1938 erst einmal bei der Royal Navy vor und wird nicht sonderlich ernst genommen. Später baut er eine Einheit für geheime Operationen auf. Fleming selbst gerät oft zwischen die Linien… Sein bewegtes Leben inspiriert ihn dazu, später 12 James-Bond-Romane zu schreiben.

Opération Shylock – Ein Bekenntnis

Philip Roth - 1997 -

Spionageromane sind nicht unbedingt das Markenzeichen von Philip Roth. In „Operation Shylock – Ein Bekenntnis“ gelingt ihm dennoch ein überzeugender Ausflug in das Genre um falsche Identitäten. Im Roman erfährt der Autor Philip Roth, dass er in Israel einen Namensvetter und Doppelgänger hat. Zunächst will der Schriftsteller selber ermitteln und begibt sich nach Jerusalem und Tel Aviv. Bis sich dann natürlich auch der Mossad einschaltet. Ein großer Roman von Philip Roth voller Humor, in dem sich der Schriftsteller zum Spion seines eigenen Lebens macht.

Dame, König, As, Spion

John Le Carré - 1974 -

Man bezeichnet ihn oft als den Anti-James-Bond. John Le Carré, der einstige Spion des MI 6, gilt auch als Erfinder des modernen Spionageromans. Seine Schilderungen der Geheimdienstleute fallen dabei um ein Vielfaches realistischer aus als die Glamourversionen eines Ian Fleming. In „Dame, König, As, Spion“ greift Le Carré wieder auf seine Lieblingsfigur George Smiley zurück, der einem Maulwurf mitten in London auf der Spur ist. Dieses Meisterwerk der Spionageliteratur wurde übrigens auch very british verfilmt mit Gary Oldman in der Hauptrolle.

Citizenfour

Poitras-Laura - 2014 -

Ihren Edward-Snowden-Film „Citizenfour“ konnte die Amerikanerin Laura Poitras nur in Berlin beenden. In den USA hätte man ihr Filmmaterial wohl sofort beschlagnahmt. Und so portraitiert die Filmemacherin einen zunächst fast schüchternen Snowden, einen engagierten und mutigen Whistleblower, der in den Zeiten der Globalisierung die Sammelwut amerikanischer Geheimdienste entlarvt. Wenn Snowden in seinem Hotelzimmer in Hongkong immer wieder besorgt und paranoid seine unmittelbar bevorstehende Verhaftung erwartet, befindet man sich als Betrachter in einem echten alptraumhaften Thriller.. Aber „Citizenfour“ ist ein Dokumentarfilm. Hier stimmt alles.

Der Krieg im Dunkeln

Uwe Ulfkotte - 2006 -

Die wahre Macht der Geheimdienste Der Autor und ehemalige Redakteur der FAZ hat sich als Bestsellerautor und kritischer Journalist in Deutschland zum Geheimdienstexperten entwickelt. Detailliert beschreibt er die großen Skandale und Affären und rückt dabei nicht nur die CIA, den MI6, den Mossad oder den KGB in den Mittelpunkt, sondern auch „unbekanntere“ Organisationen wie den Geheimdienst des Vatikans. Dabei untersucht Uwe Ulfkotte auch die Ränkespiele der Politik und die Verstrickungen mit der Wirtschaft. Eine unheimliche und verstörende Lektüre.

Ipcress – Streng geheim

Sidney J. Furie - 1965 -

Bond-Produzent Harry Saltzmann zeichnete auch für dieses Popjuwel aus dem London der Swinging Sixties verantwortlich. Michael Caine spielt Harry Palmer, eine etwas prolligere Version von 007, der auf der Suche nach gekidnappten Wissenschaftlern ist, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden... Für Michael Caine war dieser Film von 1965 der Durchbruch, und John Barry schuf einen seiner hörenswertesten Soundtracks.

Das James Bond Archiv

Duncan-Paul - 2012 -

Erschienen 2012, als „Skyfall“ in die Kinos kam, hat Herausgeber Paul Duncan zum 50. Bond-Jubiläum ein beeindruckendes Standardwerk veröffentlicht. Der Wälzer umfasst fast 600 Seiten mit einem Dutzend Illustrationen, einem Filmstreifen aus „Dr. No“ und zahlreichen Interviews. Alle James-Bond-Filme sind mit dabei, auch die „inoffiziellen“ wie „Sag niemals Nie“ und „Casino Royale“ (1967). Ein Muss für jeden Bond-Fan.

Der Brief an den Kreml

John Huston - 1970 -

Kinematografisch gesehen befruchtete der Kalte Krieg das Genre des Spionagefilms. Ein Beweis ist „Der Brief an den Kreml“, der von John Huston als schwarzhumorige und barocke Extravaganza mit einem Hang zur Tragik inszeniert wurde. Die Intrige ist verworren und komplex, aber vor allem der Cast mit den Ingmar-Bergman-Schauspielern Bibi Anderson und Max von Sydow sowie den Amerikanern George Sanders und Orson Welles hat es in sich. So ist „Der Brief an den Kreml“, den es in Deutschland nur als Import auf DVD gibt, ein ziemlich verrückter Film.

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