Von den künstlichen Paradiesen des Baudelaire bis an die Grenzen der Wahrnehmung Aldous Huxleys und den Werken Beigbeders, die unter Extasy-Einfluss entstanden sind, haben Rauschmittel die Arbeiten zahlreicher Literaten und Poeten beeinflusst. Jenseits des « Sex, Drugs & Rock’n’Roll » haben die meisten der Subkulturen, geboren am Rande der Gesellschaft, mit Drogen experimentiert und in Wahrheit war die wirkliche Utopie der Hippiebewegung vielleicht die Idee des Rechts auf Rausch für alle, vom Herumtreiber unter freiem Himmel bis zum Obdachlosen, verloren in den tiefsten Winkeln der Städte. Damals wurden so nicht nur der Rahmen gesellschaftlichen Konditionen erweitert, sondern auch eine Meute von subversiven, wilden Künstlern und Schriftstellern auf die Welt losgelassen. Kann man also wirklich auf den berühmten Ausruf vertrauen: « Glücklich leben, high leben… »?