Armut und Bereicherung, sozialer Auf- und Abstieg: In der klassischen Form des Bildungsromans – wie bei Stendhal, Balzac oder Zola – gibt es immer einen sozio-ökonomischen Kontext. Bei den modernen Werken des Genres lässt sich jedoch konstatieren, dass die Krise diesen Aspekt eingefroren hat. Wohl aus diesem Grund stützen sich die zugänglichsten Sachbücher über Wirtschaft heute auf literarische Energien: auf Personen, Intrigen und unerwartete Wendungen. Und plötzlich wird alles klar.