Wir haben es mit einem Land mit drei offiziellen Sprachen (Französisch, Niederländisch und Deutsch) zu tun, das obendrein noch sehr anglophon ist (die RTBF hat nie amerikanische Filme synchronisiert) und dessen Hauptstadt zudem seit sechzig Jahren jene des europäischen Aufbaus ist. Nur hier sieht man einen dänischen Beamten eine ungarische Kollegin aufreißen, während er seine Pizza auf flämisch bestellt. Dieser sprachliche « Melting Pot » trägt entscheidend dazu bei, dass es Belgien gelingt, Künstler aus der ganzen Welt anzuziehen oder im Gegenteil, seine eigenen zu exportieren.