Der FC Bayern und seine Juden
Schulze/Marmeling-Dietrich
2013
Man mag es kaum glauben, aber ausgerechnet der FC Bayern München stand in Deutschland einst für den unkonventionellen Fußball-David. Mit Kurt Landauer hatte man jahrelang einen jüdischen Präsidenten, der ausländische Trainer beschäftigte und sich schon in der Zeit der Weimarer Republik für den Profifußball aussprach. Unter Landauer und einem ebenfalls jüdischen Trainer holten die Bayern 1932 zum ersten Mal den deutschen Meistertitel. Nach der Machtübernahme durch die Nazis kam Kurt Landauer zunächst ins KZ und konnte später emigrieren. Der Sportjournalist Dietrich Schulze-Marmeling erinnert an dieses lange vergessene Kapitel des FC Bayern.
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