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Buster Keaton

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Er war ein Kind der Bohème, Star der großen Leinwand in der Stummfilmzeit, Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller in seinen eigenen Filmen, darunter auch einigen Meisterwerken. Und doch musste Buster Keaton auch die Kehrseiten Hollywoods ertragen. Mit dem Tonfilm sank sein Stern, und er geriet fast völlig in Vergessenheit. Heute kann man sein Genie auch durch die umfangreichen Filmrestaurierungen wiederentdecken, die seinem Werk zuteil wurden. Joseph Frank „Buster“ Keaton starb am 1. Februar 1966. Kurz vor seinem Tod vertraute er sich in einem Interview Peter Bogdanovich an: „Ich möchte mit einem Kartenspiel und einem Rosenkranz beerdigt werden, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.“

Harry Houdini for Kids

Laurie Carlson
2009 -
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Le Grand Cirque Calder

Jean Painlevé, Alexander Calder
1927 -
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Film

Samuel Beckett
1965 -
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Der General

Keaton-Buster
1927 -
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I, Fatty

Stahl-Jerry
2004 -
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Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh

Robert-Yves
1972 -
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Sherlock Junior

Buster Keaton
1924 -
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Hollywood Babylone

Kenneth Anger
1957 -
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Oktjabr / Oktober

Eisenstein-Sergej , Thewes-Bernd
1928/2015 -
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Harry Houdini for Kids

Laurie Carlson - 2009 -

Der Entfesselungskünstler Harry Houdini, auch bekannt als „Der König der Handschellen“, war mit den Eltern von Keaton befreundet. Als Houdini eines Tages Keaton jr. dabei beobachte, wie er versehentlich eine Treppe herunter fiel und wieder aufstand, ohne mit der Wimper zu zucken, sagte er erstaunt: „What a buster“ (was für ein Sturz). Es war der Beginn einer Legende...

Le Grand Cirque Calder

Jean Painlevé, Alexander Calder - 1927 -

Charlie Chaplin, Buster Keaton und Fatty Arbuckle begannen ihre Karriere auf Bühnenbrettern, Musiktheatern oder im Zirkus. Buster Keaton trat in den 40er und 50er Jahren dreimal im Zirkus Medrano in Paris auf. Auch Alexandre Calder war ein großer Zirkusliebhaber. In den 20er Jahren schuf er in Paris den berühmten Miniaturzirkus. Abends organisierte er Vorführungen für seine Freunde und bewegte die Miniaturfiguren selber. Dazu ahmte er Tierlaute oder Menschenstimmen nach. Seine Frau sorgte für die musikalische Untermalung, indem sie Platten abspielte.

Film

Samuel Beckett - 1965 -

Gedreht wurde dieser Kurzfilm ein Jahr vor dem Tod von Buster Keaton. Man sieht dort einen Künstler, der allen Blicken ausweicht, auch dem eigenen. Man erkennt die Silhouette Keatons, sieht sein Gesicht jedoch erst am Ende. „Meiner Meinung nach kann ein Mensch vor allem fliehen. Nur sich selbst entkommt er nicht“, meinte Buster Keaton nur.

Der General

Keaton-Buster - 1927 -

Der General spielt während des amerikanischen Bürgerkriegs. Erzählt wird von einem linkischen Lokführer, der ebenso in seine Lokomotive wie in seine Braut verliebt ist. Aber als der Feind die Frau samt Dampflok entführt, wächst unser braver Mechaniker über sich hinaus. Als der Film 1927 in die amerikanischen Kinos kam, floppte er. Erst später wurde er zu einem Klassiker. Orson Welles, der mit Filmemachern oft sehr hart ins Gericht ging, meinte 1971: „Der General ist einer der schönsten Filme, die je gedreht worden sind.“

I, Fatty

Stahl-Jerry - 2004 -

Roscoe Conkling « Fatty » Arbuckle fut une immense star du cinéma muet qui, dans les années 1920, attira des millions de spectateurs dans les salles. Une accusation de viol basée sur des racontars, et dont il fut innocenté, ruina sa carrière. C’est lui, le premier, qui mit le pied à l’étrier de Buster Keaton qui restera son seul ami pendant les années sombres. La vingtaine de courts-métrages dans lesquels ils jouent ensemble est un des sommets du cinéma comique muet.

Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh

Robert-Yves - 1972 -

Pierre Richard ist ein großer Liebhaber der Filmburleske. In all seinen frühen Filmen benutzt er seinen schlaksigen Körper dazu, ungeschickte Männer zu spielen, die schon mit ihren kleinsten Gesten eine Fülle von Stunts und Unfällen provozieren. Die Geschichte um diesen blonden Musiker, der ohne eigenes Zutun plötzlich als Top-Spion gilt, ist wunderbar klamottig und absurd und bis heute einer der schönsten Hommagen an Chaplin, Harold Llyod, Mack Sennett und natürlich Buster Keaton.

Sherlock Junior

Buster Keaton - 1924 -

Buster Keaton ist ein As, wenn es um Rhythmus und Gags geht. Wie sehr er diese Meisterschaft des Timings beherrscht, sieht man schon am Drehbuch von Sherlock Junior. Dort schläft der von ihm gespielte Filmvorführer ein und träumt davon, ein großer Detektiv zu werden. In diesem Film im Film taucht er dann als Detektiv auf der großen Leinwand auf. Woody Allen hat sich von dieser Ausgangslage zu Purple Rose of Cairo inspirieren lassen.

Hollywood Babylone

Kenneth Anger - 1957 -

Amerika ist mitunter ein zutiefst schizophrenes Land. Einerseits gehen die Massen ins Kino und beten die Halbgötter der Leinwand an. Andererseits gibt es das puritanische und voyeuristische Amerika, das die Unmoral Hollywoods anprangert. Man muss jedoch sagen, dass sich die Stars der Traumfabrik in ihrem Olymp fernab der Realitäten auch seltsam benehmen. Das zumindest behauptet Kenneth Anger in seinem Kultbuch, in dem er sich genüsslich um die schmutzige Wäsche Hollywoods kümmert. Und die Skandale begannen bereits in der Stummfilmzeit...

Oktjabr / Oktober

Eisenstein-Sergej , Thewes-Bernd - 1928/2015 -

Das Stummfilmkino war nie wirklich stumm. In den großen Kinos spielten ganze Orchester die Filmmusik ein, in den kleineren Sälen waren es die Stummfilmpianisten, die oft improvisierten. Der Musiker Bernd Thewes vertont seit 2004 die restaurierten Stummfilme auf ARTE. 2012 rekonstruierte er auch die fehlende Musik von Meisel für den Eisenstein-Klassiker Oktober, der auf der Berlinale feierlich aufgeführt wurde. Vielleicht bekommt er ja auch einmal den Auftrag für einen Buster Keaton-Film.

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