Berlin Alexanderplatz
„Man setzte ihn wieder aus“, sagt Alfred Döblin schon im ersten Absatz vom entlassenen Sträfling Franz Biberkopf. Der muss sich in der anonymen Metropole Berlin Ende der 20er Jahre wiederfinden. Biberkopf kommt nicht mehr klar... Das beschreibt Döblin in einer ganz eigenen expressionistischen Sprache. Als das Buch 1929 erscheint, ist es kommerziell erfolgreich, wird jedoch politisch von Links und Rechts angegriffen. 1931 wird das Werk erstmals von Phil Jutzi mit Heinrich George verfilmt. Nach 1933 verboten, erscheint der Roman erst 1947 wieder in Westdeutschland und 1955 in der DDR. Fassbinder war von Döblins Roman begeistert und verfilmte ihn in 14 Teilen für das Fernsehen. Heute ist diese TV-Serie Kult. 1980 war sie dagegen noch umstritten.
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