Vive la Culture ! c'est 743 sélections et 8724 oeuvres choisies à la main.

Alain Delon, der Geheimnisvolle

la playlist

En partenariat avec Arte

Alain Delon ist einerseits einer der größten Weltstars, « der männliche, französische Bardot », ein Werbeträger für Parfüm, aber ihn umgibt auch die Aura eines Geheimnisvollen. Seine Eltern trennen sich nach seiner Geburt. Auf eine schwierige Kindheit in der er zwischen Kindermädchen und Gastfamilien hin und her geschoben wird, folgt eine ebenso schwierige Jugend. Als Internatsschüler fliegt er von diversen Schulen wird Marinesoldat, kommt nach Indochina und schlägt sich später mit Gelegenheitsjobs durch. Nur sein Engelsgesicht vor der Kamera von Yves Allégret verändert sein Schicksal, nachdem er einen Teil seiner Jugend im Gefängnishof von Fresnes verbrachte. Und bis heute bleiben einige seiner Geheimnisse nach wie vor unergründet.

Der Swimmingpool

Deray-Jacques
1968 -
En savoir plus

Rocco und seine Brüder

Visconti-Luchino
1960 -
En savoir plus

The Kids Stays in the Picture

Brett Morgen, Nanette Burstein
2003 -
En savoir plus

L’adieu à Bugatti

Patrice De Méritens
-
En savoir plus

El Macho

Marcello Andrei
1977 -
En savoir plus

Nouvelle Vague

Jean-Luc Godard
1990 -
En savoir plus

Der Dieb von Paris

Malle-Louis
1967 -
En savoir plus

Vier im roten Kreis

Meleville-Jean/Pierre
1970 -
En savoir plus

Der Clan der Sizilianer

Verneuil-Henri
1969 -
En savoir plus

Die 317.Sektion

Pierre Schoendoerffer
1963 -
En savoir plus

Die Abenteurer

Robert Enrico
1966 -
En savoir plus

Der Swimmingpool

Deray-Jacques - 1968 -

Alain Delon, Maurice Ronet, Romy Schneider verbringen einige Tage am Rande eines Swimmingpools in Saint-Tropez. Alle sind schön, aber die Welt ist nicht gut. Der Swimmingpool ist ein Kultfilm von Jacques Deray aus dem Jahr 1968. Er rückte das (Ex)Paar Delon/Schneider erneut ins Rampenlicht und die Szene im Ruderboot symbolisiert die männliche Begierde und das Nachgeben der Frau. Zu den Nebeneffekten des Films gehört auch das berühmte Foto von Delon, das Dior für die Werbekampagne des Parfüms Eau Sauvage benutzt. Alles sehr symbolträchtig.

Rocco und seine Brüder

Visconti-Luchino - 1960 -

Rocco und seine Brüder beschreibt den Zerfall einer traditionellen, süditalienischen Familie, die nach Mailand gezogen ist. Vor allem die Brüder Simone und Rocco (Delon) werden zu erbitterten Feinden, weil sie sich in das gleiche Mädchen verlieben. Es ist die erste Zusammenarbeit zwischen Luchino Visconti und Alain Delon, die dann 1963 zusammen ein weiteres Meisterwerk drehen: der Leopard.

The Kids Stays in the Picture

Brett Morgen, Nanette Burstein - 2003 -

Robert Evans ist der schillerndste Hollywoodproduzent der 70er Jahre. Er produziert Love Story und heiratet die Hauptdarstellerin Ali MacGraw. Mit Polanski macht er Chinatown und mit Coppola Der Pate. Ingesamt bringt er es auf 7 Ehen und diverse Skandälchen. Schon in seinem Buch Abgrechnet wird zum Schluss-Ein Hollywood Tycoon erinnert sich erweist er Alain Delon die Ehre und hält ihn für einen „Bruder im Leben wie im Kino“. Dabei erzählt Robert Evans, wie wichtig der Franzose zu Beginn seiner Karriere war. Dieser hervorragende Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003 erzählt Evans Geschichte(n).

L’adieu à Bugatti

Patrice De Méritens - -

Delon ist ein großer Kunstsammler und kauft aus Leidenschaft und urplötzlichem Antrieb. Er sagt dazu: "Das ist wie bei einer Frau. Ich sehe sie, sie gefällt mir, ich will sie." Eines Tages besucht er die Kunstgalerie von Alain Lesieutre, der 2001 verstarb. Beide spielen Poker und Delon entdeckt einen Panther des Bildhauers Rembrandt Bugatti (der sich 1916 mit 31 Jahren das Leben nahm) , dem Bruder des Automobilkonstrukteurs Ettore Bugatti: "Sag mal dein Panther...Ich passe, zwei Karten...Wie viel willst du für deinen Panther...Für drei Millionen gehört er dir". Delon verlässt die Galerie mit dem Panther. Diese Anekdote von Harry Bellet in Le Monde sagt viel über Delon aus.

El Macho

Marcello Andrei - 1977 -

Alain Delon war auch Boxpromoter. Er organisierte die berühmten Kämpfe um den Weltmeistertitel im Mittelgewicht zwischen Jean-Claude Bouttier und dem Argentinier Carlos Manzon. Letzterer war umstritten und verunglückte 1995 tragisch bei einem Autounfall. Nach dem Ende seiner Karriere spielte er 1977 in dem Italowestern El Macho die Hauptrolle. Er selbst habe sich dabei gar nicht einmal so schlecht geschlagen, meinten Filmkritiker. Nur der Film tauge leider nichts. Alain Delon ist dann definitiv der erfolgreichere Boxer auf der großen Leinwand.

Nouvelle Vague

Jean-Luc Godard - 1990 -

Ein Mann wird von einer Frau aufgelesen, die ihn vorher mit ihrem Auto umgefahren hat. Er tritt in ihr Leben sein. Eines Tages auf einer Fahrt im Ruderboot fällt erst ins Wasser und sie lässt ihn ertrinken. Kurze Zeit später taucht der Bruder dieses Mannes auf. Nachdem er mit Belmondo in Außer Atem seine Karriere furios beginnt, kehrt Godard nach Jahren der experimentellen Kino- und Videoarbeiten wieder zu einem eher klassischen Kino zurück. Und diesmal sucht er sich den anderen großen, französischen Star der 70er Jahre für die Hauptrolle aus.

Der Dieb von Paris

Malle-Louis - 1967 -

Jean-Paul Belmondo ist der geschätzte Rivale und andere große Star des französischen Kinos der 60er, 70er und frühen 80er Jahre. In dem Film von Louis Malle spielt er einen Einbrecher, der gleichzeitig ein Antikonformist geblieben ist: "Ich übe einen dreckigen Beruf aus. Das ist wahr. Aber ich habe eine Entschuldigung. Ich bleibe dabei ein Mistkerl". Belmondo kann sich in dieser Rolle zurück halten und beweist, dass er ein großer Schauspieler ist.

Vier im roten Kreis

Meleville-Jean/Pierre - 1970 -

Zwei Ganoven (Alain Delon, Gian Maria Volonte) und ein Alkoholiker und Ex-Bulle (Yves Montand) verüben einen spektakulärer Bruch bei einem Goldschmied am Place Vendôme. Ein ungewöhnlicher Komissar (Bourvil) stellt ihnen eine Falle. Der Film indem kaum geredet wird und der den Komiker Bourvil und den Sympathieträger Yves Montand einmal ganz anders zeigt, wird zu einem riesigen Publikumserfolg mit mehr als fünf Millionen Zuschauern in Frankreich. Ein Melville in Hochform.

Der Clan der Sizilianer

Verneuil-Henri - 1969 -

Delon als ein Schwerverbrecher der aus dem Gefängnis befreit wird. Ventura als Kommissar und Gabin als sizilianischer Mafiaboss. Hinzu kommen Henri Verneuil als Regisseur und Ennio Morricone steuert die Musik bei. Heraus kommt einer der erfolgreichsten Filme Ende der 60er Jahre. Die französisch-italienische Koproduktion vereint drei der Top Stars des französischen Kinos und unvergessliche Dialoge von José Giovanni. Alain Delon spielt Roger Sartet und sagt in dieser Rolle: „Wenn man das geringste Risiko eingehen will, sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Das Kugelfangspiel oder Hula Hoop“.

Die 317.Sektion

Pierre Schoendoerffer - 1963 -

Mitten im Indochinakrieg 1954 in Frankreich. Der Zug 317, eine Einheit der französischen Armee soll seine Stellung nahe der Grenze zu Laos aufgeben und sich 150 Kilometer weiter südlich einfinden. Dabei geraten die Soldaten in heftige Kämpfe mit dem Viet-Minh. Die vietnamesischen Kämpfer sind den Franzosen durch ihre Kenntnis des Landes strategisch überlegen. Während der Flucht fallen die Hierarchien. Es entstehen ungeahnte Freundschaften. Alain Delon hat ebenfalls im Indochina-Krieg gekämpft und erzählt, dass er sich in ähnlichen Situationen befand.

Die Abenteurer

Robert Enrico - 1966 -

Ein Kunstflieger (Alain Delon) der seine Lizenz verliert. Ein Automechaniker (Lino Ventura) der einen Dragster baut und eine erfolglose Bildhauerin (Joanna Shimkus). Alle drei brauchen Geld und hören von einem Schatz im Kongo... Dieser Klassiker und Männerfilm vereint zwei französische Stars der 60er Jahre: den aufstrebenden Alain Delon und den etablierten Lino Ventura. Auf ins Abenteuer.

se connecter

Créer votre compte

Vous aurez la possibilité de créer votre médiathèque et sauvegarder les oeuvres de nos sélections
Voulez-vous vous inscrire à notre Newsletter hebdomadaire ?