Alle kennen die Konferenz von Jalta. Im Februar 1945 entschieden Churchill, Stalin und Roosevelt über die Aufteilung der Welt nach dem Krieg. Weniger bekannt ist, dass es sich hier auch um ein Treffen von Tätowierten handelte: Der Brite, als Ex-Chef der Royal Navy, trug einen Anker auf dem linken Arm; der sowjetische Herrscher einen Totenkopf auf dem Oberkörper – ein Andenken an die zaristischen Gefängnisse vor 1917; und den Amerikaner zierte ein Familienwappen auf dem Arm – eine Würdigung seiner Ahnen, die 1621 nach Amerika eingewandert waren. Auch in der Fiktion ist die Tätowierung nie weit, wenn es um Militärs, Knastbrüder oder Familienclans geht….