Cry-Baby
John Waters
Universal
1990
Eine Träne auf dem Gesicht bedeutet in der Codesprache der Gangs, dass man einen Verwandten blutig gerächt hat. Bevor er sich im Gefängnis eine Träne tätowieren lässt, wird der Häftling Wade Walker (Johnny Depp) bereits Cry Baby genannt, denn schon eine einzige seiner Tränen bringt die Mädels zum Schmelzen. Mit diesem Musical um Jugendliche in den 50er Jahren, die in einen Bandenkrieg verwickelt werden, bewies John Waters nach
Hairspray erneut, dass ihm der Übergang vom Underground-Filmemacher (seine frühen Werke mit der Drag Queen Divine bekamen oft das Rating X) zum Hollywoodfilm mit größeren Budgets gelungen war, ohne auf seine durchgeknallte Handschrift zu verzichten. So parodiert er in
Cry Baby mit viel Genuss
West Side Story.
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