Die Liebe zur Stadt
Jacques Le Goff
Campus
1998
Eine Erkundung vom Mittelalter bis zur Jahrtausendwende
Für die Römer war die Stadt ein Ort für Bildung, Kultur, gute Sitten und Eleganz… Im Mittelalter gibt es dieses Verständnis für die Schönheit der Natur nicht mehr, wohl aber für die kunstsinnige Schönheit der Städte. Der Mittelalterhistoriker Le Goff bekräftigt in diesem langen Gespräch erneut seinen Wunsch, die großen Metropolen zu rehabilitieren. Dabei entschlüsselt er die moderne Stadt im Hinblick auf das, was sie einst im Mittelalter darstellte. Und so entsteht eine Hommage an den flanierenden Spaziergänger und an die kosmopolitische Vielfalt, denn die Stadt bleibt ein Synonym für Geselligkeit. Le Goff kommt zu folgender Schluss: „
(ich wäre) beunruhigt über eine devitalisierte Stadt, die man in ein Museum verwandeln würde.“
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