Das große Fressen
Vier Männer um die 50 sind müde, gelangweilt von ihrem bürgerlichen Leben und beschließen, sich in dem Schlösschen maßlosem Genuss mit den feinsten Delikatessen und einigen Freudenmädchen hinzugeben. In Wirklichkeit geht es eher um eine Art von kollektivem Selbstmord durch Überfressen. Man hat den Italiener Marco Ferreri oft mit dem Spanier Luis Buñuel verglichen, weil er die Bourgeoisie so gnadenlos kritisiert und eher ihre vielen Laster und nicht die wenigen Tugenden aufzeigt. Als der Film in die Kinos kam, wurde er stark kritisiert. Philippe Noiret (einer der vier Hauptdarsteller neben Marcello Mastroanni, Michel Piccoli und Ugo Tognazzi) verteidigte das Werk und meinte: „
Wir halten den Leuten nur einen Spiegel vor und die mochten sich darin nicht sehen. Das zeigt nur eine große Dummheit“.
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