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Todesmelodie
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Todesmelodie

Sergio Leone
1971
In den Revolutionswirren 1913 trifft der mexikanische Bandit Juan bei einem Postkutschenraub auf den irischen Dynamitspezialisten John, einen ehemaligen Revolutionär der IRA. Beide verüben einen Bankraub, aber in den Tresorräumen befinden sich nur politische Häftlinge. Juan wird so zu einem unfreiwilligen Helden der Revolution... „Die Revolution ist kein Festessen, sondern ein Akt der Gewalt.“ Mit diesem Maozitat beginnt der Film, der in der BRD als „Todesmelodie“ in die Kinos kam. In Frankreich hieß er „Il était une fois la Revolution“. Regisseur Sergio Leone wurde damals von der politischen Linke scharf angegriffen. Sein Revolutionsbild passte nicht in die Zeit nach 1968. Wer den Film heute sieht, kann nur den Hut ziehen: Es war einmal... die Revolution.
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