DADA: Eine Jahrhundertgeschichte Gebundene Ausgabe
Martin Mittelmeier
25. Januar 2016
Ausgerechnet im neutralen Zürich ereignet sich 1916, mitten im 1. Weltkrieg, eine kleine Sensation. Im Cabaret Voltaire entsteht die DADA-Bewegung. Man feiert die lustvolle Zerstörung etablierter und angepasster Kulturströmungen und provoziert. Hugo Ball trägt ein schräges Obelisk-Kostüm, Richard Huelsenbeck erfindet „Negerlieder“ und Tristan Tzara etabliert sinnlose Kakophonie. DADA ist der neueste Schrei und überall anders. Es soll keine neue programmatische Institution werden und ist nach Skandalen auch schnell wieder Geschichte. Aber es inspiriert die Kunstwelt bis heute, wie Martin Mittelmeier in seinem neuen Buch nachweist.
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