Goldberg-Variationen
Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach stellen für jeden Pianisten einen Gipfel dar, den er einmal zu erklimmen hat. Fast ein Jahr lang nahm der französische Pianist Alexandre Tharaud nun eine Auszeit, um seine eigene Interpretation zu finden. Dabei spielte er die Goldberg-Variationen zuerst öffentlich, bevor er sie aufnahm. Im Gegensatz zum legendären Glenn Gould, der die Variationen in weniger als 50 Minuten einspielte, liefert Alexandre Tharaud nun seine über einstündige Version. Bei Tharaud ist auch das Cembalo wieder zu erahnen, für das die Goldberg-Variationen ja zusammen mit dem Klavier auch geschrieben wurden. Faszinierend.
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