Mit der von Atze Brauner produzierten Indien-Edition, bestehend aus den Filmen „Der Tiger von Eschnapur“ und „Das Indische Grabmahl“, kehrt Fritz Lang 26 Jahre nachdem er Deutschland verlassen hat, als Kinoregisseur zurück. Er dreht das Remake eines Stummfilm-Zweiteilers, an dem er einst als Drehbuchautor beteiligt war. Dieses vorletzte Doppel-Opus des Meisters erinnert an einen Comic, hart an der Grenze zur Abstraktion. Dabei offenbart sich erneut die klare und schnörkellose Regieführung. Für die ganz überzeugten Lang-Liebhaber stellen diese Indien-Filme sogar einen Höhepunkt in Langs Schaffen dar. Und der Held dieser Abenteuer, der auf Sultane, Leprakranke und Tänzerinnen trifft, ist Architekt. Fast so wie Fritz Lang...