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Peace & Love II

la playlist

En partenariat avec Arte

Ende der 1960er-Jahre entdeckten die Regierungen die Macht der großen Friedensdemonstrationen, die mehrere hunderttausende Personen im Klang der Gitarren und Slogans gegen den Vietnamkrieg und für den Frieden in der Welt versammelten. Auch wenn die Realität, mit der wir konfrontiert sind, inzwischen so manchen Optimismus abgekühlt hat, gibt es dennoch weiterhin Künstler, die die Rolle von John Lennon, Bob Marley oder Joan Baez übernehmen. All diesen Verfechtern des Friedens erweist ARTE anhand einer Spezialsendung Ehre. Peace and Love.

The Time They Are A-Changin’

Bob Dylan
1964 -
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Tracy Chapman

Tracy Chapman
1988 -
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Der Fotograf

Lefèvre , Guibert , Lemercier
2010 -
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33 Revolutions per minute

Dorian Linskey
2011 -
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Ringolevio

Emmett Grogan
2008 -
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Die durch die Hölle gehen

Michael Cimino
1978 -
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Der schmale Grat Terrence Malick

Terrence Malick
1998 -
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Hatufim

Gideon Raff
2010 -
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Woodstock

Michael Wadleigh
1970 -
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Rage Against The Machine

Rage Against The Machine
1992 -
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Live in Ramallah

West-Eastern Divan Orchestra
2006 -
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The Time They Are A-Changin’

Bob Dylan - 1964 -

1964, kaum den Schock des Mordes von John F. Kennedy (Dallas, November 1963) verdaut, stehen die USA kurz davor, massiv im Vietnamkrieg einzugreifen. Im Land selbst tobt der Kampf um die Abschaffung der Gesetze, welche die Rassentrennung aufrecht erhielten. Diese Spannungen, zusätzlich zu jenen die von einer Jugendbewegung aufkamen, die das Modell des « American way of life » ihrer Eltern abzulehnen beginnt, inspirieren Bob Dylan für den Titel The Time They Are A-Changin’, zweifellos DER Protestsong schlecht hin und der Song einer, vielleicht eines Tages besseren Zukunft.

Tracy Chapman

Tracy Chapman - 1988 -

Seit Woody Guthrie, Pete Seeger, Joan Baez, Bob Dylan, Billy Bragg… ist die Tradition des engagierten Folksongs nie versiegt. Ende der 1990er-Jahre übernimmt Tracy Chapman, diese junge, damals vollkommen unbekannte Afroamerikanerin, die Nachfolge mit Titeln wie Talkin’ About Revolution oder Fast Cars in einem ersten Album, das einen weltweiten Erfolg verzeichnet und in mehreren Millionen Exemplaren verkauft wird. In weiterer Folge findet man sie oft auf großen Konzerten, wie jene, die zum 70. Geburtstag von Nelson Mandela und den Kampf gegen die Apartheid, für die AIDS-Forschung oder zugunsten von Amnesty International gegeben werden.

Der Fotograf

Lefèvre , Guibert , Lemercier - 2010 -

Einer der letzten Kriege, bei dem sich die zwei zukünftigen Ex-Weltmachten vor dem Fall der Mauer gegenüber standen, war jener in Afghanistan, bei welchem sich zwischen 1979 und 1989 die, von den USA unterstützten Mudschaheddins und die von der UDSSR unterstützte kommunistische, afghanische Regierung bekämpften. Der Fotoreporter Didier Lefèvre verbrachte drei Monate mit einem Ärzteteam der frz. Organisation Médecins Sans Frontières in Afghanistan. Der Fotograf ist der Bericht dieser drei Monate mitten in einem Krieg, dessen Nachwirkungen man damals noch nicht ermessen konnte.

33 Revolutions per minute

Dorian Linskey - 2011 -

Auch in den 1980er-Jahren wurden die politischen und gewerkschaftlichen Kämpfe auch von den berühmten Stimmen von damals unterstützt. The Clash, Linton Kwesi Johnson, Crass, U2, Billy Bragg, Steve Earle, aber auch Public Ennemy, Rage Against the Machine oder Prodigy erzählten die Jahre unter Thatcher, Reagan, Bush, den Falklandkrieg, den Golfkrieg, die Aufstände von Seattle gegen die Welthandelsorganisation, den Kampf um die Freilassung von Nelson Mandela… Eine andere Auslegung der Geschichte.

Ringolevio

Emmett Grogan - 2008 -

Mitte der 1960er-Jahre waren die Diggers, in San Francisco, eine Bewegung die Straßentheater, direkte Aktionen (kostenlose Verteilung von Nahrung und Kleidung an die Armen), Happenings (Gratiskonzerte mit Grateful Dead, Janis Joplin, Jefferson Airplane) und Aktivismus jeder Art (« Heute ist der erste Tag Ihres restlichen Lebens ») mischten. Emmett Grogan war einer ihrer Gründer (zusammen mit dem Schauspieler Peter Coyotte) und vielleicht auch das hervorragendste Mitglied. Zu einer Zeit als die Protestbewegungen manchmal im Palaver untergingen, entschieden sich die Diggers zur Aktion und wählten den kürzesten Weg: Die Sache in Angriff nehmen.

Die durch die Hölle gehen

Michael Cimino - 1978 -

Kriege betreffen nicht nur die Berufssoldaten. Sie beeinflussen das Leben der Zivilbevölkerung, lassen Angst bei jenen aufkommen, die ihre Nächsten aufbrechen sehen und versetzen auf Lebzeiten jene in einen tiefen Schock, die zum Kampf eingezogen werden ohne jemals danach gefragt zu haben. Mit The Deer Hunter hat Cimino keinen Kriegsfilm gedreht, sondern einen Film über die Verheerung die jene erleiden, die ihn machen und jene, die ihn auf Umwegen miterleben. An all diesen normalen Leuten interessiert sich Michael Cimino, er filmt sie lange in ihrem Alltag, bevor sie in die Hölle aufbrechen, als ob er diese Momente in unserem Gedächtnis einprägen möchte. Diese Momente von welchen man instinktiv spürt, dass sie sie niemals wieder erleben werden.

Der schmale Grat Terrence Malick

Terrence Malick - 1998 -

Terrence Malick ist ein rarer Filmregisseur, der in 25 Jahren nur zwei Filme gedreht hat (BadlandsZerschossene Träume, In der Glut des SüdensDays of Heaven). Der schmale Grat erzählt die Geschichte einer Gruppe von Soldaten, in 1942, während des Pazifikkriegs, konfrontiert mit schrecklichen Kämpfen inmitten einer wunderbaren Natur, die eher zu philosophischen Überlegungen und Selbstgesprächen als zu Heldentaten einlädt. Der Kontrast zwischen der Pracht dieser Natur und der Gewalt der Kämpfe, die sich die Soldaten beider Seiten liefern, in der Gewissheit dass der Tod unweigerlich ist, unterstreicht die Leere des Kriegs und macht aus Der schmale Grat einen bedeutenden Friedensfilm.

Hatufim

Gideon Raff - 2010 -

Hatufim ist die israelische Serie, die dem Drehbuch von Homeland als Grundlage diente. Im Gegensatz zur amerikanischen Version, die nach und nach zur Aktionsserie wird, bleibt Hatufim auf das Leben dieser Gefangenen konzentriert, die nach siebzehn Jahren Gefangenschaft die Freiheit wiedergewinnen. Wie in Die durch die Hölle gehen sind die Autoren von Hatufim mehr an den Auswirkungen des Kriegs auf die Menschen als am Krieg selbst interessiert, woran wir die volle, langfristige zerstörende Macht ermessen können.

Woodstock

Michael Wadleigh - 1970 -

Woodstock ist nicht das erste der gigantischen Festivals, die in den 1960er-Jahren ihre Glanzzeit erlebten. Jenes von Monterey, in Kalifornien, wurde 1967 abgehalten und das Festival der Isle of Wight fand 1968 statt, mit Jefferson Airplane auf dem Programm. Woodstock « Three Days of Peace and Music » bleibt jedoch unumstritten der Höhepunkt der großen Hippieevents, das Festival von dem selbst Bill Clinton sagt, dabei gewesen zu sein (was sehr unwahrscheinlich ist). Was heute noch unglaublich klingt ist, dass keine schwerwiegenden Zwischenfälle aufgetreten sind, obwohl die Organisatoren, die 50 000 Personen erwarteten, effektiv 500 000 eintreffen sahen...

Rage Against The Machine

Rage Against The Machine - 1992 -

RATM ist ein Symbol der Rock-Szene der 1990er-Jahre. In erster Linie auf musikalischer Ebene, indem Punk Rock, Rap und Heavy Metal gemixt werden, um einen starken Rock zu liefern, den einige als Alternative Metal oder Rap Metal oder auch Rap Rock bezeichnen. Was die Ideen betrifft, hat sich RATM gleich ab dem ersten Album vollkommen links eingereiht, wobei die Band alle Klischees über den Haufen warf, die dem konformistischen Amerika anhafteten. 2008, seit sieben Jahren getrennt, schloss sich die Gruppe wieder zusammen, um bei einem Gratiskonzert gegen den Krieg im Irak zu spielen. Einmal engagiert, immer engagiert.

Live in Ramallah

West-Eastern Divan Orchestra - 2006 -

Die Idee des « West-Eastern Divan Orchestra », Sinfonieorchester das zur Hälfte aus jungen israelischen Instrumentalisten und zur anderen Hälfte aus jungen Musikern palästinensischer Gebiete und benachbarter Araberstaaten gebildet wurde, kam bei einem Zusammentreffen zwischen Daniel Barenboïm und dem Schriftsteller Edward Saïd auf, um « den Dialog und Frieden zwischen Juden und Arabern » zu fördern. Seit 1999 kommt das Orchester jedes Jahr im Juli zusammen, um zu einer Welttournee aufzubrechen. 2005 fand in Ramallah ein äußerst symbolisches Konzert statt.

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