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Peace & Love I

la playlist

En partenariat avec Arte

Im Juli und August steht das ARTE-Programm im Zeichen des Friedens – unter dem Motto „Summer of Peace“. Legendäre Konzerte von Stars wie Joan Baez und Bob Marley, spannende Musikdokumentationen sowie Antikriegsfilme mit Kultstatus lassen die 1960er und 70er als Ära der Friedensbewegung wieder aufleben.

Kick Out The Jams

MC5
1969 -
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Live At Monterey

Jimi Hendrix
1967 -
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Rambo

Ted Kotcheff
1982 -
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Good Morning Vietman

Barry Levinson
1987 -
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Fools Rush In

Bill Carter
2004 -
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Meditations in Green

Stephen Wright
2010 -
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Imagine

John Lennon
1971 -
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33 Revolutions per Minute

Dorian Linskey
2011 -
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Babylon by Bus

Bob Marley
1977 -
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War & Peace

Edwin Starr
1970 -
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The Buffalo Springfield

The Buffalo Springfield
1967 -
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Kick Out The Jams

MC5 - 1969 -

Auch wenn Kalifornien augenblicklich « coole » Musik und große psychedelische Gitarren-Höhenflüge in Erinnerung ruft, so war dennoch Detroit – mitten im Herzen der USA, im Michigan, zusätzlich zur Tatsache die Hauptstadt der Saoulmusik mit dem Label Motown zu sein, die Hochburg der elektrischen Furore, allen voran Iggy and the Stooges und die MC5. MC5 war die politisch engagierteste aller aktiven Bands, die offen die radikalen Bewegungen unterstützte. Ihr Manager John Sinclair ging sogar soweit, die White Panthers Party zu gründen, um die Black Panthers bei ihrem Kampf zu unterstützen. Das erste live aufgezeichnete Album ist eine Deflagration, deren Radikalismus noch heute widerhallt.

Live At Monterey

Jimi Hendrix - 1967 -

Um wirklich zu verstehen, welche Explosionskraft die Performance von Hendrix (von Paul McCartney den Organisatoren des Festivals empfohlen und von Brian Jones eingeführt) auf der Bühne des Festivals von Monterey hatte, muss man in Erinnerung rufen, dass dieser zum größten Vorbild aller Gitarristen wurde und in Amerika fast unbekannt war. Vierzig Minuten und neun Lieder später war die Rakete Hendrix auf seine Erdumlaufbahn gebracht. In weiterer Folge fand man ihn bei zahlreichen Höhepunkten der Hippiebewegung wie z.B. Woodstock 1969, gerade nur ein Jahr, bevor sich die Rakete in einen Kometen verwandelte und sich für immer am Firmament ankoppelte.

Rambo

Ted Kotcheff - 1982 -

Die zerstörerischen Auswirkungen des Kriegs auf die Menschen (der berühmte posttraumatische Stress) dauern sehr lange, vor allem wenn man auf der Seite der Besiegten war. Bevor er der Provokation nachgibt und eine kleine, ruhige Stadt in einen Haufen Asche verwandelt, ist John Rambo ein übertrainierter G.I., der ins Privatleben zurückkehrt und ganz einfach nur um seine toten Kameraden trauern will und vor allem in Ruhe gelassen werden möchte. Aber der Sheriff dieser kleinen Stadt, lokaler Vertreter als Symbol des amerikanischen Gutmenschentums, will diesen Typen nicht sehen, der ihn daran erinnert, dass sein Land trotz seiner Macht einen Krieg verloren hat. Das ist ihm schlecht bekommen ...

Good Morning Vietman

Barry Levinson - 1987 -

Good Morning Vietnam, das ist im gewissen Sinne M.A.S.H. der 1980er-Jahre. Diese Geschichte, jene eines Allerwelts-DJs dessen Arbeit es zu Beginn ist, artig die amerikanischen Truppen in Saigon in Stimmung zu halten, zeigt wie Menschen die in keiner Weise zu Heldentaten ausersehen sind, ihre Lage nutzen um Chaos zu schaffen, als ob sie den vom Horror des Kriegs verursachten Stress abbauen wollten. Sich der grotesken Art der Informationen bewusst, die er zu verbreiten hat, nimmt sich Adrian Cronauer (Rolle die Robin Williams in Hollywood zum Star werden ließ) immer mehr Freiheiten heraus, wobei er soweit geht, seine Show in ein echtes Rock’n’Roll-Phänomen ausarten zu lassen…. bevor er in die Heimat zurückgesandt wird. What a wonderful world!

Fools Rush In

Bill Carter - 2004 -

1992, mitten im Bosnienkrieg, im Herzen von Europa, gelangt ein junger Amerikaner mit einem britischen Hilfskonvoi ins belagerte Sarajevo. Ein Jahr lang wird er am Leben der Hauptstadt unter den Bomben teilhaben. Sich darüber klar, dass die Welt für das Schicksal der Bevölkerung der Stadt sensibilisiert werden muss, nimmt er mit der Gruppe U2 Kontakt auf, die akzeptiert, die Zeugenaussagen der Einwohner von Sarajevo während der Konzerte ihrer Welttournee zu verbreiten! Ein Lied kann sicher nicht einen Krieg beenden, es kann jedoch zumindest dazu dienen, die Bevölkerungen darauf aufmerksam zu machen.

Meditations in Green

Stephen Wright - 2010 -

Die Mitglieder einer Einheit des amerikanischen Geheimdiensts, die mitten im Dschungel festsitzen und den Angriff eines unsichtbaren Feindes abwarten, verlieren sich jeder in halluzinierenden Wahnvorstellungen, die sie geradeaus in den Wahnsinn treiben. Eine Reise die durch den ständigen Konsum von Drogen noch beschleunigt wird. Ein einziger, James Griffin, versucht das Kap beizubehalten. Meditations in green lässt uns in die Windungen der Psyche von drei Soldaten dieser Einheit eindringen, genauso wie Apocalypse Now uns den Wahnsinn des US-Colonels Kurtz entdecken lässt. Der berühmte psychedelische und halluzinierende Roman über den Vietnamkrieg.

Imagine

John Lennon - 1971 -

Imagine ist vielleicht nicht das beste Album von John Lennon, aber das gleichnamige Lied ist zweifellos das Friedenslied Nr. 1, das bei allen Anti-War-Veranstaltungen des Planeten systematisch im Chor von der Menge übernommen wird. John Lenon, der an der Seite seiner Frau Yoko Ono selbst großer Verfechter des Friedens in der Welt war, zeichnete noch weitere Songs, die zum Beenden aller Kämpfe aufrufen (unter anderen « I Don’t Wanna Be A Soldier Mama » im selben Album) bevor, Ironie des Schicksals, eine Kugel seinen Friedensaufrufen ein Ende setzte und den ehemaligen Beatles zum Symbol machte.

33 Revolutions per Minute

Dorian Linskey - 2011 -

"Ein guter Botschafts-Song kann mehr Leute ansprechen als tausend Meetings..." Phil Ochs, 1963. Aus diesem Grund haben Songs alle großen sozialen, politischen und gewerkschaftlichen Kämpfe begleitet. « Strange Fruit », « This Land Is Your Land », « The Times They Are a-Changin’ », « War ina Babylon », « American Idiot »… hatten dieselbe Bedeutung wie Temps des cerises während der Pariser Kommune. Der Unterschied liegt in der Macht der Mittel zur sofortigen Verbreitung und Internationalisierung der Reden und Kämpfe. Wenn die Geschichte auf Musikgeschichte stößt.

Babylon by Bus

Bob Marley - 1977 -

Bob Marley, das ist die Reinkarnation von Mahatma Gandhi mit Dreadlocks auf dem Kopf und einem unbestreitbaren Talent als Liedermacher. Zusammen mit Lennon ist er einer der wichtigen Figuren des Friedens in der Welt. 1978, während des in Kingston stattfindenden « One Love Peace Concerts » dessen Ziel es war, den bewaffneten Kämpfen ein Ende zu setzen, die damals Jamaika mit Blut tränkten, ließ Marley die beiden Chefs der zwei wichtigsten gegnerischen Lager, Edward Seaga und den Premierminister Michael Manley für ein berühmtes Händeschütteln auf die Bühne kommen, das jedoch keine nachhaltige Auswirkung hatte.

War & Peace

Edwin Starr - 1970 -

Edwin Starr hat weder « War » geschrieben (Norman Whitfield, Barrett Strong) noch ist er sein erster Interpret (The Temptations), ist aber jener, der aus dem Lied den bekanntesten Antikriegssong der 1970er-Jahre gemacht hat. Nach den Terroranschlägen am 11. September gehörte « War » zur Liste der 165 Lieder, deren Nicht-Verbreitung nachdrücklich empfohlen wurde, genau so wie « Highway to Hell » von AC/DC, « The End » von The Doors, « In the Air Tonight » von Phil Collins oder « Learn To Fly » der Foo Fighters...

The Buffalo Springfield

The Buffalo Springfield - 1967 -

Im Gegensatz zur vorgefassten Meinung ist « For What It’s Worth » (Stephen Stills) kein Antikriegssong sondern ein Lied, das nach einer Demonstration gegen die, dem berühmten Club Whisky a Go Go von Los Angeles vorgeschriebenen Schließzeiten geschrieben wurde. Dennoch wird das Lied oft auf Soundtracks von Filmen übernommen, die mehr oder weniger direkt die Traumas anschnitten, die der Krieg den Menschen zufügten, wie zum Beispiel Comming Home – Sie kehren heim (Hal Ashby, 1978), Forrest Gump (Robert Zemeckis, 1993) oder Lord of War (Andrew Niccol, 2005).

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