Zeit zu leben und Zeit zu sterben
Der gebürtige Deutsche Hans Detlef Sierck verließ mit seiner zweiten Ehefrau – einer Jüdin – 1937 Nazideutschland und wurde dann in den USA als Douglas Sirk weltberühmt. Sirk gilt als Meister des Melodrams. Mit dem Antikriegsfilm „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ nach einem Roman von Erich Maria Remarque kehrte Douglas Sirk nach Deutschland zurück. In dieser Verfilmung verarbeitet er den schmerzlichen Tod seines Sohnes aus erster Ehe, der im Alter von nur 19 Jahren an der Ostfront starb. Für Fassbinder waren die Filme von Douglas Sirk eine Offenbarung. In einem Interview sagte er 1974: "Eigentlich ist der Sirk, seit ich Filme von ihm gesehen habe und versucht habe, darüber zu schreiben, in allem drin, was ich seither gemacht habe. Nicht Sirk selbst, sondern das, was ich dabei gelernt habe."
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