« Das Schreiben und der Jazz sind für mich untrennbar verbunden, ich schreibe nur unter ‘Einfluss des Jazz.“ (Jean-Claude Izzo) Lange Zeit bestand eine Liebesbeziehung zwischen dem Thriller und dem Jazz, mit seinen eiskalt gesetzten Einsätzen der Blasinstrumente, dem Schlagzeug, das den Takt frenetischer Verfolgungsjagden schlug und dem neblig, trüben Ambiente. Seinem Tempo. Und den faszinierenden Damen, die den Swing beinah ekstatisch in ihre Mikrofone hauchten, spät in der Nacht, in rauchverhangenen Clubs, in denen sich Gangster, Polizisten, Spitzel und Schnüffler die Klinke in die Hand gaben.