Das Bauhaus ist eine von Walter Gropius 1919 gegründete Kunstschule, mit der Absicht die Unterschiede zwischen Kunst, Handwerk und Industrie aufzuheben. Walter Gropius lädt für seine Studenten bekannte Professoren und Meister für die Werkstätten wie Wassily Kandinsky, Paul Klee und Laszlo Moholy-Nagy dazu ein, hierarchiefrei zusammen zu arbeiten. Im Deutschland der Weimarer Republik wird das Überleben des Bauhauses immer schwieriger. 1933 schließen die Nazis das Bauhaus und bezeichnen das Projekt und die Schule als „Kulturbolschewismus“.
Aber das Bauhaus ist weltweit nicht allein. In Moskau entstehen die „Wchutemas“, die ebenfalls vom Konstruktivismus beeinflusst sind und in Frankreich verfolgt auch Le Corbusier den gleichen Gedanken. Man beschreitet neue Wege für die Kunst, für die moderne Architektur, für neue (Bau) Materialien und für Kunstdesign: also für eine neue Gesellschaft. Willkommen in der Moderne.