Die Geheimnisse der Isis
Ich kann schon die Opernfreunde sagen hören: "
Was? Die Geheimnisse der Isis? Eine Mozartoper, die ich nicht kenne? "
Ja und Nein, denn in Wahrheit ist
Die Geheimnisse der Isis eine mehr oder weniger abgespeckte Version der
Zauberflöte, mit einem Libretto von Etienne Morel de Chèdeville und der Musik von Ludwig Wenzel Lachnit. Das Pariser Publikum lernt das Meisterwerks Mozarts übrigens 1801 im Salle Favart in dieser reduzierten Fassung kennen.
Der Erfolg lässt nicht auf sich warten.
Die Geheimnisse der Isis stehen 30 Jahre lang auf dem Programm und werden bis 1827 130-mal enthüllt. Nicht alle waren darüber glücklich, allen voran Berlioz, der in seiner Autobiographie all seine Bitterkeit zum Ausdruck bringt über ein Werk, das er als Majestätsbeleidigung empfindet.
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