Bowie

en collaboration avec Arte

Nach den Stationen London 2013 und Berlin 2014 kommt die große Ausstellung und Retrospektive für David Robert Jones, besser bekannt als David Bowie, nun auch für drei Monate nach Paris. Er ist mehr als nur ein Pop/Rock-Star, sondern auch ein Schauspieler und Künstler, der sich ständig weiter entwickelt und neu erfindet. So hat er den Pop, die Mode, England und die Welt beeinflusst und inspiriert und wird überall gefeiert. Ziggy plays guitar...

< La sélection >

FERMER
  • Bip piégé dans un livre

    Marcel Marceau - 2002
    Bevor die Welt die androgyne Schönheit der Bühnenfigur von Ziggy Stardust entdeckte, war Bowie von 1967 bis 1970 professioneller Pantomime gewesen. Er nahm an Aufführungen des Choreographen Lindsay Kemp teil, der Pantomime, Musik und Poesie miteinander verschmolz. Kemp, ein Schüler von Marcel Marceau, über Bowie: „Ich brachte ihm bei, seinen Körper zu befreien.“ Einige Jahre später evoziert der Clown aus Ashes to Ashes den legendären Bip, Marceaus stumme Bühnenfigur, die dem Franzosen seine ewige Jugend verlieh....
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  • 75

    NEU ! - 1975
    Der Krautrock mit Musikern wie Klaus Schultze, Can, Neu !, Kraftwerk oder Tangerine Dream erlebte in den 80er Jahren späte internationale Anerkennung. Die Produzenten der Post-Punk-Epoche sahen darin eine Inspiration. Vor allem die Krautrockband Neu!, die 1975 ihr drittes Album veröffentlichte, steht für melodische Synthesizer-Klänge und elektronische Musik. Die erste Seite dieser LP besteht aus melodischen Stücken, die B-Seite aus härteren Gitarrensounds. Der Song Hero inspirierte Musiker wie Johnny Rotten, und David Bowie gilt ebenfalls als Fan der Gruppe, was sich auf LOW, dem ersten Album der Berliner Phase, musikalisch niederschlägt.
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  • Complete Works 1958-1965

    Vince Taylor - 2012
    Man nannte ihn den „schwarzen Engel des Rock’n Roll“, eine Mischung aus Elvis und Gene Vincent. Taylor inspirierte Bowie zu seinem Doppelgänger Ziggy ebenso wie Jimi Hendrix und den Legendary Stardust Cowboy (bürgerlicher Name: Norman Carl Odam, der Ziggys Nachnamen „Stardust“ trägt). Das fiktive Schicksal Ziggys ist eng an den realen Aufstieg und Fall von Vince Taylor, den Songwriter von Brand New Cadillac, angelehnt, der zunehmend den Bezug zur Realität verlor, in Vergessenheit geriet und 1991 im Alter von 52 Jahren starb.
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    David Bowie
  • Another Green World

    Brian Eno - 1975
    Der ehemalige Keyboarder und Mitbegründer von Roxy Music steigt nach nur einem Album wieder aus der Band aus und beginnt seine Solokarriere. Dann nimmt er an der Berliner Trilogie von Bowie teil und taucht seine Musik mit Another Green World in ein Bad einer umwerfenden Moderne ein. Diese visionäre LP, die ihrer Zeit voraus ist, schwankt zwischen Anspielungen an den Glam Rock, elektronischer Musik und avantgardistischen Arrangements. Das Ganze wird dann von so fantastischen Rhythmusgruppen-Musikern wie John Cale, Phil Collins, Percy Jones und Robert Fripp begleitet.
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    So British !
    David Bowie
    Réincarnation
  • Ziggy Stardust

    David Bowie - 1972
    Mit dem Konzeptalbum The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars über die allegorische Wandlung eines Rockstars aus dem All, von seinem Aufstieg bis zu seinem Fall in einer Welt, die selber zur Zerstörung verdammt ist, schafft Bowie den Durchbruch. Dieses Album verbindet den Glam Rock mit Science Fiction, ist so dicht wie intensiv, energisch und lyrisch und vom Todes- und Lebenstrieb durchdrungen. Musikalisch überzeugen Bowies Gesang und der geniale Gitarrensound von Mick Ronson. Auch über 40 Jahre später ist der Einfluss der LP auf die Musikgeschichte intakt.
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    TRÄUME VON DEN STERNEN (DE)
    RÊVES D’ÉTOILES
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    David Bowie
  • Adventures in the Land of the Good Groove

    Nile Rodgers - 1983
    Nach Scary Monsters erfolgt bei Bowie eine Drehung um 180 Grad. 30 Jahre bevor die Techno-Musiker von Daft Punk mit dem Produzenten Nile Rodgers arbeiten, spielt David Bowie mit Rodgers (auch als Bandleader von Chic bekannt) sein Album Let’s Dance ein. Damit bekommt seine Karriere weltweit einen erneuten Schub. Bowie wird zum Helden von Disco und Paten des Hip Hop. Seine Produktionen sind eine gelungene Mischung aus Soul, Funk und Euro-Disco, angesagt in den New Yorker Clubs und bis heute eine Referenz.
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  • Lonely Planet Boy

    Jobriath - 1973
    Dass es dem Sänger Jobriath niemals gelang, an den Erfolg der Ikonen der Glam-Rock-Szene anzuknüpfen, lag vielleicht auch daran, dass er Amerikaner war. Die USA waren zu Beginn der 70er Jahre auf einen so extravaganten Künstler, der sich zudem als offen schwul outete, nicht vorbereitet. Dabei hätte man nur seine Platten anzuhören brauchen, die einen umwerfenden Komponisten, großartigen Sänger und virtuosen Pianisten erkennen lassen. Jobriath, der 1983, erst 37-jährig, in New York an Aids starb, war ein Künstler, dessen zeitlose Alben und auch heute noch hervorragend klingen.
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    David Bowie
  • When Ziggy played guitar

    Dylan Jones - 2012
    Ziggy Stardust ist wohl die bekannteste Kunstfigur, die sich David Bowie je ausgedacht hat. An dieses Alter-Ego wird man sich noch erinnern, wenn es sich eines Tages ebenfalls zu Major Tom gesellen wird. Was man sich heute jedoch überhaupt nicht mehr vorstellen kann, ist, welches Erdbeben sein vierminutiger erster Auftritt, am 6. Juli 1972 um 19:40 Uhr, in der Sendung Top of the Pops im britischen Fernsehen auslöste. Mit orangefarbenen Haaren, einem hautengen Overall und greller Schminke setzt Bowie die Zeit außer Kraft. Danach ist nichts mehr wie es war. In seinem Buch lässt Autor Dylan Jones den legendären Auftritt Revue passieren und verortet ihn in der damaligen Zeit.
  • Blemish

    David Sylvian - 2003
    Auch David Sylvian hatte, wie Bowie, mehrere Leben. Zunächst innerhalb der Band Japan, die mit Glam-Rock begann und dann am Ende zu raffinierter New Wave Musik wechselte. Damals erschien David Sylvain wie ein Erbe des jungen Bowie. Später beginnt er seine Solokarriere, lässt dort die Masken fallen und sucht nach neuen musikalischen Ufern zwischen spiritueller Recherche und Avantgarde. In Oshimas Film Merry Christmas Mr. Lawrence, in dem Bowie mitspielt, singt er zusammen mit Ryuichi Sakamoto den Song Forbidden Colors.
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  • Egon Schiele

    Reinhard Steiner - 2017
    Bowie ist auch Maler. Von Egon Schiele war er dermaßen fasziniert, dass er persönlich mehrere Drehbücher in Auftrag gab, um das Leben Schieles zu verfilmen. Auch wenn das Projekt nie realisiert wurde, kann man gut verstehen, was beide Männer miteinander verbindet. Da ist die gleiche Faszination für den menschlichen Körper, der expressionistische Ausdruck der Körpersprache und ein ähnlicher Geschmack in Sachen Erotik und Selbstportrait... Das Cover von Heroes erscheint so wie eine Hommage an das junge Genie Egon Schieles, der mit 28 Jahren von der spanischen Grippe hinweggerafft wurde.
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    Merry Christmas Mr. Lawrence

    Nagisa Oshima - 1983
    Gleich zwei Popstars verkörpern in diesem Kriegsdrama von Nagisa Oshima zwei Konkurrenten. Der Japaner Ryūichi Sakamoto spielt den japanischen Hauptmann Yonoi. der 1942 in Java ein Kriegsgefangenenlager mit britischen und australischen Soldaten leitet. Als ihm der britische Major Celliers (Bowie) überstellt wird, ist Yonoi von dem Selbstbewusstsein und der Ausstrahlung Celliers fasziniert. Ein Duell auf Augenhöhe beginnt, das tragisch endet. Es ist die wohl beste darstellerische Leistung des Schauspielers David Bowie (weitere Filme u.a. Begierde, Der Mann, der vom Himmel fiel) und international sein größter Erfolg im Kino.
  • Notre-Dame-des-Fleurs

    Jean Genet - 1944
    Diesen Roman schreibt Jean Genet im Gefängnis und erklärt sich „mit allen Sträflingen seiner Sorte“ solidarisch. Er beschreibt Homosexuelle, Prostituierte, Kriminelle und feiert die Perversion „der Monster“ und die Schönheit der Homo-Erotik in den Gefängnissen der Elendsviertel. Es verwundert kaum, dass auch Bowie von diesem Autor fasziniert ist. Auf dem Album Aladdin Sane heißt ein Song Jean Genie. Dabei handelt es sich um eine „wahrscheinlich im Unterbewusstsein erfolgte“ Hommage an den französischen Autor.
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    Pier Paolo Pasolini
  • Nova Express

    William Burroughs - 1963
    Die Ikone der Beat Generation William Burroughs brachte die Technik des „cut-up“ (basierend auf zufälliger Montage), die von Tristan Tzara erfunden wurde, wieder in Erinnerung. Bowie übernahm diese Arbeitsweise für das Schreiben von einigen seiner Texte und Kompositionen. „Nova Express erinnerte mich wirklich an Ziggy Stardust, den ich für die Bühne adaptieren werde“, ließ Bowie 1973 verlauten. „Ich möchte, dass die Schauspieler die einzelnen Szenen lernen, die wir dann nummerieren, wie in einer Lotterie in einen Hut werfen und am Tag der Aufführung immer in der neu ausgelosten Reihenfolge aufführen.“
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    David Bowie
  • Raw Power

    Iggy & The Stooges - 1973
    Nach monatelangem Stillstand – hervorgerufen durch Heroinsucht – kommen Iggy Pop und die Stooges 1973 auf Initiative von Bowie wieder zusammen. Sie nehmen dieses wütende, wilde gemeinsame dritte Album auf, das vier Jahre vor den Sex Pistols bereits eine Bresche zum Punk schlägt. Ursprünglich von David Bowie produziert, übernimmt Iggy Pop 1997 das Remastering, und seine Version ist noch kraftvoller als das Original.
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    David Bowie
  • Low

    David Bowie - 1977
    (West-)Berlin wurde für Bowie zu einem Anker für eine seiner profiliertesten Schaffensphasen. Eindeutig sind die fast spukhaften Einflüsse von Munch, Brecht und Murnau und die ganz realen Inspirationen durch Transvestiten und Dealer. Zwischen 1977 und 1979 entsteht die Berliner Trilogie mit den avantgardistischen Alben Low, Heroes und Lodger, die ebenso wie Iggy Pops LPs The Idiot und Lust for Life von Bowie in den Hansa Studios gemischt und produziert werden. Sie dienen als spätere Grundlage für New Wave und Urban Funk. Einige der Songs der Berliner Trilogie bestücken dann auch den Soundtrack der Verfilmung von „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“.
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    Nick Cave !

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Marcel Marceau

75
NEU !

Complete Works 1958-1965
Vince Taylor

Another Green World
Brian Eno

Ziggy Stardust
David Bowie

Adventures in the Land of the Good Groove
Nile Rodgers

Lonely Planet Boy
Jobriath

When Ziggy played guitar
Dylan Jones

Blemish
David Sylvian

Egon Schiele
Reinhard Steiner

Merry Christmas Mr. Lawrence
Nagisa Oshima

Notre-Dame-des-Fleurs
Jean Genet

Nova Express
William Burroughs

Raw Power
Iggy & The Stooges

Low
David Bowie

Dans cette sélection

  • Marcel Marceau | Bip piégé dans un livre
  • NEU ! | 75
  • Vince Taylor | Complete Works 1958-1965
  • Brian Eno | Another Green World
  • David Bowie | Ziggy Stardust
  • Nile Rodgers | Adventures in the Land of the Good Groove
  • Jobriath | Lonely Planet Boy
  • Dylan Jones | When Ziggy played guitar
  • David Sylvian | Blemish
  • Reinhard Steiner | Egon Schiele
  • Nagisa Oshima | Merry Christmas Mr. Lawrence
  • Jean Genet | Notre-Dame-des-Fleurs
  • William Burroughs | Nova Express
  • Iggy & The Stooges | Raw Power
  • David Bowie | Low

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