Bowie

Nach den Stationen London 2013 und Berlin 2014 kommt die große Ausstellung und Retrospektive für David Robert Jones, besser bekannt als David Bowie, nun auch für drei Monate nach Paris. Er ist mehr als nur ein Pop/Rock-Star, sondern auch ein Schauspieler und Künstler, der sich ständig weiter entwickelt und neu erfindet. So hat er den Pop, die Mode, England und die Welt beeinflusst und inspiriert und wird überall gefeiert. Ziggy plays guitar...

les oeuvres
les thèmes

# Fundamente

Bowie gilt als Ikone der Moderne. Als musikalische „Elektroschocks“ erlebte er Künstler wie Little Richard, Vince Taylor, Gene Vincent und Chuck Berry. O-Ton Bowie: „Ich wusste schon damals, was ich später werden wollte. Ich wollte an dieser Entwicklung teilhaben. In diesem Alter glaubt man, alles ist möglich und eigentlich stimmt es sogar.“ Einige Jahre später, mit 17, veröffentlicht der junge Bowie im hektischen Swinging London seine ersten Songs. Und er lernt Pantomime...

2002
Bip piégé dans un livre
Marcel Marceau
20021975
75
NEU !
200219752012
Complete Works 1958-1965
Vince Taylor

# Vom Glam zur elektronischen Musik

Bowie hat eine unvergleichbare Gabe, neue Musikströmungen aufzunehmen, die ihn künstlerisch beeinflussen. In seiner Glam-Rock-Phase teilte er sich spektakuläre Bühnenauftritte mit Marc Bolan. Später arbeitete Bowie mit den angesagtesten Produzenten der elektronischen Musikszene. Er selber produzierte Transformer von Lou Reed. Es folgten die kreative Berliner Phase mit Brian Eno und die Zusammenarbeit mit dem Chic-Produzenten Nile Rogers. Ständig wechselt David Bowie seine Images und Musikrichtungen. So kreuzen sich seine Wege mit denen anderer Größen der Popmusik.

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Another Green World
Brian Eno
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Ziggy Stardust
David Bowie
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Adventures in the Land of the Good Groove
Nile Rodgers
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Lonely Planet Boy
Jobriath

# Die Verwandlungen

Abwechselnd als Pantomime (Darsteller), Popstar oder Schauspieler – im Kino Merry Christmas Mr. Lawrence und im Theater Elephant Man – wechselt Bowie Gesichter und Rollen. Dabei schafft er immer neue Alter-Egos, bevor er sie wieder sterben lässt: Major Tom, Ziggy Stardust, Aladdin Sane, Thin White Duke, Halloween Jack, Nathan Adler... So verkörpert David Bowie ganz allein alle Figuren, die seinen eigenen Mythos beschwören.

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When Ziggy played guitar
Dylan Jones
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Ziggy Stardust
David Bowie
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Blemish
David Sylvian

# Körpersprache

Auch wenn man Bowie manchmal als immaterielles Wesen bezeichnet, so hat der Künstler doch nie vergessen, dass er einen Körper besitzt. Seine fast schamanische Aura beruht nicht auf Zufällen. Er nahm Schauspiel- und Pantomimenunterricht, studierte die Commedia dell’arte, Kabuki und den Expressionismus. Bowie choreographiert seine eigenen Bühnenshows und ist auch für die Dramaturgie seiner Auftritte verantwortlich.

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Bip piégé dans un livre
Marcel Marceau
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Egon Schiele
Reinhard Steiner
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Merry Christmas Mr. Lawrence
Nagisa Oshima

# Literatur

David Bowie ist ein unermüdlicher Leser. Zuerst sind es die Autoren der Beat Generation wie Kerouac, Ginsberg, Burroughs und Ferlinghetti, aber auch Orwell, Salinger, Brecht, Genet oder Nietzsche…In diesen Büchern findet Bowie seine Inspirationen für Figuren, Themen, für seine Schreibmethode und einige seiner Konzeptalben...

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Notre-Dame-des-Fleurs
Jean Genet
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Nova Express
William Burroughs

# Der Sound der Städte

Bowie streift von Stadt zu Stadt, zieht von einem Hafen zum anderen und ist immer unterwegs, es sei denn, er findet eine Umgebung, in der sich seine Musik entfalten kann. So sind einige seiner Alben ganz eng mit einer Stadt verknüpft. Es sind Orte der Kreativität oder Orte, in denen man sich verliert. Manchmal auch beides zugleich...

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When Ziggy played guitar
Dylan Jones
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Raw Power
Iggy & The Stooges
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Low
David Bowie
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Adventures in the Land of the Good Groove
Nile Rodgers

un air de famille ...

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