Andy Warhol: Die Essenz der Pop Art

en collaboration avec Arte

"Die absolute Leere seiner Natur und die Tatsache, dass die Dinge durch ihn durchgehen, ohne auf irgend einen Widerstand zu treffen, schaffen beinahe einen Zustand des Zen.", sagte Allen Ginsberg über Andy Warhol und definierte so auf einzigartige Weise das Genie der Pop Art. Wenn Dali mit seinem lustigen Schnurrbart das Symbol des Surrealismus war, so schaffte es Warhol, zu faszinieren und zu beunruhigen. Seine Poesie transzendierte die amerikanische Gesellschaft der 60er: die Cocaflasche, die Campbellsuppe, sie wurden Stars, und Marilyn, Liz Taylor, Jackie Kennedy oder auch Mao wurden zu Bildern in Serie. Andy Warhol, der selbst ein großartiger Maler war, hinterfragte die Essenz selbst der Berühmtheit. Arte widmet ihm eine zweiteilige Dokumentation, die am 13. und 14. Dezember ausgestrahlt wird. Warhol, der Papst der Pop Art. Hier einige Spuren, die uns auf die vielen verschlungenen Pfade seines Lebens führen...

< La sélection >

FERMER
  • Die Philosophie des Andy Warhol

    Andy Warhol - Taschenbuch -
    Von A bis B und zurück. Dali schrieb in den Radar-Schnurrbärten einen völlig absurden Text. Der Text Warhols ist im selben Ton, definitiv absurd, mit einer enormen Themenvielfalt wie der Arbeit, dem Erfolg, dem Ruhm, der Schönheit, Macht, Unterwäsche, der Atmosphäre und dem Glitzer. Wer ist B? "B ist irgendwer, der mir hilft, Zeit tot zu schlagen. B ist jeder und ich bin niemand. B bin ich. " Reise eines Geists durch sich selbst.
  • The Conditions of Success

    Bowness,Alan - Thames & Hudson Ltd - 1990
    How the Modern Artist Rises to Fame. Künstler zu sein ist eine Sache, damit Erfolg zu haben und Geld zu verdienen eine Andere. Andere haben von Anfang an darauf verzichtet, andere jedoch haben bis zum Wahn dafür gearbeitet, andere sagen, sie haben ihre Karriere einfach geschehen lassen. Alan Bowness erklärt hierzu in seinem kleinen Werk, das Erfolg nicht zufällig ist, sondern das alles in einer logischen Reihenfolge nacheinander passiert. Der Text wurde von dem Autor zur Erinnerung an Walter Neurath, dem Gründer des Verlags Thames and Hudson, am 7. März 1989 verfasst. Leuchtend.
  • Weegee's New York

    Reinhard Kaiser - Schirmer Mosel - 2006
    Reportagen eines legendären Photographen Zwischen 1935 und 1946 war Weegee (1899.1968) einer der trashigsten Fotografen der amerikanischen Presse. Der Katalog zeigt Fotos, die Schmutz, Bildaufbau und Qualität des Korns vereinen. "Bilder, von denen sie den Blick nicht abwwnden können, und die sie so schnell nicht vergessen werden.", urteilte die New York Times. Diese Bilder sind die Geburtshelfer der Regenbogenpresse. Warhol schrieb 1968: "In der Zukunft hat jeder seine 15 Minuten Ruhm in der Welt." Sein Satz klingt nach einem Scherz und wurde weltberühmt. Neben dem Verbrechen sind geschmacklose Fotos ein anderer, dunkler Pfad ins Rampenlicht. Der Film Night Call des Amerikaners Dan Gilroy, im Augenblick in den Kinos zu sehen, zeigt deutlich die Rolle des Trash-TV und die Hilflosigkeit der Polizei angesichts des Fehlens jedweder Moral.
  • Basquiat

    Julian Schnabel - Film - 2003
    Jean-Michel Basquiat wurde 1960 in Brooklyn geboren. Er macht in New York mit seinen Bildern auf Wänden von sich reden, die er stets mit SAMO (same old shit) signiert. Zur gleichen Zeit malt Keith Haring seine Radiant Babies auf die Mauern der Stadt. Und wie in einem Märchen trifft Basquiat eines Tages Warhol, den er sehr bewundert. Sie arbeiten schließlich zusammen, ein kleines bisschen zumindest. Basquiat hoffte, Warhol würde ihm die Türen der New Yorker Kunstwelt öffnen, ohne zu wissen, dass diese Welt ein Haifischbecken war, regiert von Weißen, und er war schwarz und naiv. Der Film Von Julian Schnabl begeistert nicht zuletzt durch die schauspielerischen Leistungen von Jeffrey Wight als Basquiat und David Bowie, der einen Bilderbuch-Warhol abliefert.
  • William S. Burroughs, Andy Warhol - Conversations

    Victor Bockris - Inculte Editions - 2012
    William Burroughs, einer der Väter der Beat Generation, schrieb Naked Lunch. Worüber sprachen Warhol und Burroughs, als sie sich in 1980 mehrfach trafen? Über den Gang Richard Geres, den Speiseplan von Truman Capote, Waffen, Bärte, Kunst, Sex und Paranoia... Victor Bockris, Organisator der Trffen und Journalist beim Interview, dem Magazin Warhols, zieht ein Resümee: "Beide waren Doppelagenten, harte Männer, stark und mutig... mit der Arbeit verheiratet... gequält von der Notwendigkeit einer absoluten Einsamkeit.“ Das Buch beginnt damit, dass sie ihren ersten Cocktail bestellen.
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    Warhol Underground
    Andy Warhol : quand le Pop Art se fait chair
  • 24 Hour Party People

    Michael Winterbottom - Film - 2002
    In Manchester brachte Tony Wilson zum ersten Mal Iggy Pop und die Sex Pistols ins Fernsehen. Im Jahr 1978 schuf er das Label Factory, das unter anderem Joy Division und später New Order veröffentlichte. Die Covers stammen von einer neuen Generation von Illustratoren wie vor allem Peter Saville. Im Jahr 1980 eröffnet der den legendären Club Haçienda, den Tempel der House-Musik, mit einem Misch aus Post Punk und Techno. Die Factory in Manchester, wie auch die Namensvetterin in New York vierzig Jahr vorher, sind künstlerische Abenteuer, die bis heute nach hallen.
  • Die wilde Party

    Art Spiegelman - Fischer Taschenbuch - 2011
    Seit dem Erscheinen dieses erotischen Gedichts von Joseph Moncure March im Jahr 1928 ist es immer wieder in verschiedenen Staaten der USA zensiert worden. Es galt als obszön. Und doch wurd dieses vom Jazz beeinflusste Werk unter dem Tisch gehandelt und wurde schließlich zum Kult mehrerer Generationen. William Burroughs entdeckte es 1938 bei seinem Studium in Harvard. Als Art Spiegelman 40 Jahre später dieses Werk illustriert, trifft er den Schriftsteller, der noch ganze Teile des Gedichts auswendig kannte. "Die wilde Party? Das Buch hat mich inspiriert, Schriftsteller zu werden. "
  • Breakfast at Tiffany’s

    Blake Edwards - Film - 1961
    Der amerikanische Schriftsteller Truman Capote bewegte sich wie ein Dandy inmitten des New Yorker Jetset. Seine Erfahrungen führten 1958 zu dem Buch Frühstück bei Tiffanys, das 1961 von Blake Edwards verfilmt wurde Tiffany ist eine Kette von Juweliergeschäften, spezialisiert auf Diamenten. Der Hauptsitz liegt in New York auf der 5th Avenue. In der ersten Szene des Films sieht man Audrey Hepburn im kleinen Schwarzen vor dem Schaufenster von Tiffanys. Sie isst ein Croissant und wird schüchtern, die Atmosphäre wirkt beinahe mythisch. Capote, und auch Edwards, werfen im Rahmen eines Tanzabends und seinen zahlreichen, haarsträubenden Ereignissen einen hintersinnigen und amüsanten Blick auf die amerikanische Bourgeoisie. Warhol zeigt in seiner Kunst diese Gesellschaft eher desillusioniert und entlarvt ihre Belanglosigkeit.
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    Warhol Underground
    Andy Warhol : quand le Pop Art se fait chair
  • Léonard de Vinci, Tout l’œuvre peint et graphique Copy

    Frank Zöllner - Taschen - 2014
    Leonardo da Vinci war eines der Genies der Renaissance. Im Jahr 1986 entdeckte Warhol in Mailand das letzte Abendmahl. Es inspiriert ihn zu The Last Supper und dem Kommentar: "Es gefiel mit, mit ihm zu arbeiten, und seinem Abendmahl. Aber heute kann sich kein Genie mehr mit diesem da messen, die Leonardos von heute sind Armani, Krizia und die anderen italienischen Designer". Neben diesen Worten Warhols lenkt das Werk von Frank Zöllnr auch den Blick auf die anderen Reproduktionen der Werke da Vinics und auf Warhols Anmerkungen zu den anderen modernen Geistern wie Freud, Göthe, Nietzsche. Was zu leidenschaftlichen Dialogen führt.
  • Pop

    Mark Francis , Hal Foster - Phaïdon - 2006
    Hier also ein Buch, um in die Welt der Pop Art einzutauchen und die große Vertreter der Strömung, Warhol, Liechtenstein, Hamilton, Oldenburg und Rauschenberg kennen zu lernen. Auch wenn letzterer sich nie als einer der Vorreiter der Pop Art sehen wollte. "Pop Art ist populär. Vergänglich. Austauschbar. Billig. In Serie hergestellt. Sexy. Gewagt. Glamour... ", schreibt Hal Foster. Diese Adjektive trennen Pop Art vom Dada, dessen Revolte nichts von Glamour hatte. Das Buch zeigt Comics, Foto und Architektur als Teil der Pop Art. Auf dem Einband findet sich ein Gemälde Hamiltons. Just what is that makes todays’s homes so different, so appealing ? von 1956, gilt als eines der ersten Werke der Pop Art.
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    Warhol Underground
    Andy Warhol : quand le Pop Art se fait chair
  • Niki de Saint Phalle

    Chritiane Weidemann - Prestel - 2014
    Das Poster der aktuellen Ausstellung im Grand Palais zeigt Niki de Saint Phalle beim Schießen mit einem Gewehr. Tirs waren Performances, bei denen sie auf Farbbeutel schoß und sie Jasper Johns und Robert Rauschenberg widmete, zwei großen Vertretern der Pop Art, auch wenn letzterer so nicht gesehen werden wollte. Niki de Saint Phalle wurde berühmt für ihre Nanas, Skulpturen mit üppigen, femininen Formen. Ein Manifest der Weiblichkeit. Sie war die Freundin von Jean Tinguely. Beide standen der Bewegung der Nouveaux Réalistes nahe und schufen in Paris die Skulpturen des Strawinsky Brunnen, zwischen dem Centre Pompidou und der Kirche Saint Merry.
  • Songs for Drella

    Lou Reed, John Cale - Audio - 1990
    Warhol war der Produzent der legendären Band Velvet Underground und gestaltete das Cover mit der Banane, für die erste LP im Jahr 1966. Drei Jahre nach dem Tode Warhols kamen Lou Reed und John Cale, die sich übr 20 Jagre lang nicht mehr gesprochen hatten, wieder zusammen und nahmen als Hommage an den Künstler die Platte Songs für Drella auf. Drella war der Spitzname von Andy Warhol, eine Mischung aus Cinderella und Dracula. Jeder Song beschreibt einen Lebensabschnitt des Künstlers. Small Town erzählt vom Leben Warhols, der in Pittsburgh geboren wurde, einer Stadt "aus der niemals ein Michelangelo kommen wird". Work handelt von seiner Besessenheit für seine Arbeit. Slip Away handelt von seiner Liebe für die Factory. Trouble with Classicists beschreibt Warhols Misstrauen gegenüber klassischer Kunst und seine Begeisterung für die Kunst der Straße. Fantastisch.
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    Warhol Underground
    Andy Warhol : quand le Pop Art se fait chair
    Lou Reed
  • Sticky Fingers

    Rolling Stones - Disque - Atlantic - 1970
    Sticky Fingers sowie Brown Sugar, Wild Horses, Sister Morphine... sind alles legendäre Songs. Und als wär das alles noch nicht genug, so ist das Cover dazu auch noch von Warhol! Der Reißverschluss einer engen Jeans, darunter sieht man einen Baumwollslip. Vielleicht steckt Joe Dallesandro in der Jeans. Man weiß es nicht. Warhol hat nie gesagt, woher das Bild stammt. Mick Jagger, Ehrenmitglied des New Yorker Jetset, bestellt das Cover beim Meister mit den Worten:"Ich lasse sich machen, was sie wollen." Später sagte Warhol, er wäre sehr schlecht bezahlt worden. Er hätte sich sicher gefreut zu wissen, dass das Cover 2003 vom amerikanischen Sender VH 1 zum besten Cover aller Zeiten gewählt wurde. It’s only rock’n’roll...
  • Giant Size

    Andy Warhol - Phaidon - 2008
    Andy Warhol ist vor allem durch seine Drucke von Produkten des Massenkonsums und Serien von Berühmtheiten wie Elvis, Mao, Liz Taylor und der Mona Lisa berühmt geworden, er war aber auch Illustrator, Filmemacher, Fotograf und Herausgeber eines Magazins. Gigant umfasst eine beeindruckende Anzahl von Werken, abr auch Dokumenten wie dem Brief Mick Jaggers, der die Bestellung für das Cover der Rolling Stones Platte Sticky Fingers bestätigt, und fragt: "...bitte antworten Sie mir und sagen mir, wieviel Geld sie wollen. " Ein Werk, das dem Künstler angemessen ist.
  • Reading Andy Warhol

    Nina Schleif - Hatje Cantz - 2013
    Warhol erfand die Pop Art, in dem er sich von Roy Lichtenstein differenzierte, der anderen leuchtenden Figur einer Kunstströmung, die mehr eine Geisteshaltung denn eine strukturale Bewegung war. Warhol behauptete stets, er male nicht mehr, was nicht stimmte. Bevor er seine Meisterwerke malte, wie Marilyn, Jackie, Coca Cola, Mao, Self Portrait oder Das letzte Abendmahl, nach dem berühmten Werk da Vincis, war er Illustrator und zeichnete sein ganzes Leben lang. Gemälde und Zeichnungen, Andy Warhol war auch ein großer, klassischer Künstler.

Die Philosophie des Andy Warhol
Andy Warhol

The Conditions of Success
Bowness,Alan

Weegee's New York
Reinhard Kaiser

Basquiat
Julian Schnabel

William S. Burroughs, Andy Warhol - Conversations
Victor Bockris

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Léonard de Vinci, Tout l’œuvre peint et graphique Copy
Frank Zöllner

Pop
Mark Francis , Hal Foster

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Andy Warhol

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